12 April 2026, 00:43

WM 2026 in Mexiko-Stadt: Strengere Alkoholkontrollen für mehr Sicherheit

Mexikanische Fans auf den Tribünen eines Fußballstadions, einige mit Schutzbrillen, Mützen und Fahnen, mit einem Metallobjekt im Vordergrund und einer Wand im Hintergrund.

WM 2026 in Mexiko-Stadt: Strengere Alkoholkontrollen für mehr Sicherheit

Mexiko-Stadt bereitet sich mit strengeren Sicherheitsvorschriften auf die WM 2026 vor

Die Behörden haben bestätigt, dass während der Spieltage – einschließlich der Partien im Banorte-Stadion – Alkoholkontrollen mit Atemtestgeräten fortgeführt werden. Mit dieser Maßnahme soll ein Gleichgewicht zwischen öffentlicher Feierlaune und verantwortungsvollem Alkoholkonsum hergestellt werden.

Bürgermeisterin Claudia Sheinbaum betonte, dass die Sicherheit aller WM-Aktivitäten oberste Priorität habe. Zwar erkannte sie die Risiken an, die mit Alkohol bei Großveranstaltungen verbunden sind, doch unterstrich sie die Notwendigkeit präventiver Schritte zum Schutz von Familien. Der Polizeichef der Stadt unterstützte diese Haltung und argumentierte, die Debatte solle sich darauf konzentrieren, wie viel und wann Alkohol konsumiert werde – und nicht auf pauschale Verbote.

Im Rahmen der laufenden Kampagne "Fahr nüchtern" werden die Beamten die Atemalkoholtests durchführen. Die Initiative zielt darauf ab, die Öffentlichkeit über die Gefahren von Alkohol am Steuer aufzuklären. Allerdings bezeichnete Vázquez Camacho, ein hochrangiger Beamter, die Idee, jeden Stadionbesucher bei Einlass zu testen, als "abwegig" – schließlich werde Alkohol in den Arenen legal ausgeschenkt.

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Die Kontrollen sollen den Alkoholkonsum in den Veranstaltungsorten weder einschränken noch verbieten. Vielmehr dienen sie als Mahnung an die Fans, vor und nach den Spielen verantwortungsbewusst zu trinken. Die Maßnahmen gelten für alle WM-Partien in der Hauptstadt. Die Behörden hoffen, dass die Tests die Zahl der Alkoholunfälle im Straßenverkehr verringern, während die Zuschauer das Turnier sicher genießen können. Im Mittelpunkt steht dabei die Sensibilisierung der Öffentlichkeit – nicht die Verhängung pauschaler Beschränkungen.

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