02 May 2026, 14:05

Wolfenbüttel plant bis 2040 den Ausstieg aus fossiler Wärmeversorgung

Stadtlandschaft mit mehreren Gebäuden im Vordergrund unter einem klaren blauen Himmel, mit Solarpanelen auf dem Dach eines Gebäudes.

Wolfenbüttel plant bis 2040 den Ausstieg aus fossiler Wärmeversorgung

Wolfenbüttel treibt seinen Plan voran, bis 2040 aus der Wärmeversorgung fossile Brennstoffe zu verbannen. Die Stadt hat nun einen Entwurf für eine Strategie vorgelegt, die aufzeigt, wie Gebäude und Haushalte auf klimafreundliche Alternativen umsteigen sollen. Bis Ende Mai können Bürgerinnen und Bürger die Vorschläge prüfen und ihre Meinung einbringen.

Der neue Wärmewendeplan unterteilt Wolfenbüttel in 46 verschiedene Zonen. Jeder Bereich erhält einen maßgeschneiderten Fahrplan, um in den nächsten 14 Jahren schrittweise Gas- und Ölheizungen abzuschaffen. Zwei Hauptansätze werden verfolgt: der Ausbau des zentralen Fernwärmenetzes der Stadt sowie die Förderung dezentraler Lösungen wie Wärmepumpen.

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Aktuell verbraucht Wolfenbüttel jährlich rund 600 Gigawattstunden Wärme – über 90 Prozent davon stammen noch aus fossilen Energieträgern. Der Plan skizziert zwei mögliche Szenarien für das Jahr 2040, die beide einen kompletten Verzicht auf Erdgas und Heizöl vorsehen.

Bei einer Informationsveranstaltung am Mittwoch wurden der aktuelle Stand und die nächsten Schritte erläutert. Vertreter der Stadt stellten die zentralen Elemente des Entwurfs vor und standen für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die finale Fassung des Plans soll nach der Verabschiedung als Leitfaden für die praktische Umsetzung neuer Heizsysteme in der gesamten Stadt dienen.

Die öffentliche Konsultation läuft bis zum 31. Mai und gibt den Anwohnern Zeit, die Pläne zu studieren. Anschließend wird die Stadt die Strategie finalisieren und mit der Umsetzung beginnen. Bei Erfolg wird das Wolfenbütteler Wärmenetz bis 2040 vollständig ohne CO₂-Emissionen betrieben.

Quelle