18 April 2026, 02:39

16-Jähriger wegen Terrorverbrechen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der muslimischen Amerikaner zeigt, die seit dem 11. September an gewaltsamen Extremismus beteiligt waren, mit begleitendem erklärendem Text.

16-Jähriger wegen Terrorverbrechen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt

Ein 16-Jähriger aus Northumberland ist zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er mehrere Terrorstraftaten gestanden hatte. Der Jugendliche wurde wegen Mitgliedschaft in einer verbotenen Organisation sowie wegen Besitzes und Verbreitung extremistischen Materials schuldig gesprochen. Sein Urteil umfasst ein zusätzliches Jahr auf Bewährung sowie eine dreijährige Criminal Behaviour Order (Anordnung zur Verhinderung kriminellen Verhaltens).

Der Fall begann im Februar 2025, als die Polizei den Jungen im Rahmen einer nachrichtendienstlich gesteuerten Operation in seiner Wohnung festnahm. Die Beamten beschlagnahmten 4,8 Terabyte an Daten und über 250.000 Nachrichten von seinen Geräten. Die Ermittler stießen zudem auf Beweise für seine Beteiligung an 25 Online-Gruppen mit Bezug zum rechtsextremen Milieu.

Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten Messer, eine Armbrust, Airsoft-Waffen, Schutzwesten und Materialien im Zusammenhang mit Sprengvorrichtungen. Die Untersuchungen zeigten eine tief verwurzelte extremistische Gesinnung, die der Jugendliche durch intensive Online-Aktivitäten entwickelt hatte.

Oberst Kevin Waring, Leiter der Ermittlungen, warnte später vor den Gefahren extremistischen Inhalts im Internet, insbesondere für junge Menschen. Kriminaloberrat James Dunkerley begrüßte das Urteil und betonte die Risiken, die von extremistischem Material auf digitalen Plattformen ausgehen.

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Der Jugendliche bleibt für dreieinhalb Jahre in Haft und muss anschließend ein weiteres Jahr unter Bewährungsauflagen verbringen. Nach seiner Entlassung unterliegt er zudem für drei Jahre der Criminal Behaviour Order. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich des Einflusses extremistischer Inhalte auf gefährdete Personen.

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