24-Crore-Betrug in indischer Schifffahrtsfirma über acht Jahre aufgedeckt
Lina Seidel24-Crore-Betrug in indischer Schifffahrtsfirma über acht Jahre aufgedeckt
Ein in Mumbai ansässiges Schifffahrtsunternehmen hat einen Finanzbetrug in Höhe von 24 Crore Rupien (rund 2,7 Millionen Euro) über einen Zeitraum von acht Jahren gemeldet. Der Geschäftsführer des Unternehmens erstattete Anzeige, nachdem er groß angelegte Veruntreuungen entdeckt hatte. Die Polizei hat nun ein Verfahren gegen mehrere Personen eingeleitet, darunter Mitarbeiter und Wirtschaftsprüfer.
Rajendra Kulkarni, Geschäftsführer der Prathamesh Shipping Pvt. Ltd., reichte die Beschwerde gegen Rupesh Kataria, Dinesh Mange, Nitin Trivedi und weitere Personen ein. Die Vorwürfe beziehen sich auf finanzielle Unregelmäßigkeiten zwischen 2008 und 2016, in deren Verlauf Gelder von Firmenkonten umgeleitet wurden. Kulkarni hatte die operative und banktechnische Kontrolle an die Beschuldigten übertragen, nachdem er Morddrohungen erhalten hatte.
Laut der Anzeige richtete Nitin Trivedi ein separates Abwicklungsunternehmen ein und leitete Kundenzahlungen auf seine Privatkonten um. Zudem wurden Gelder an Prathamesh Container Movers, ein verbundenes Unternehmen, unter dem Vorwand von Kreditrückzahlungen transferiert. Unternehmensmittel und Bargeld sollen demnach für Immobilienkäufe und private Ausgaben verwendet worden sein.
Den Beschuldigten, darunter auch die Wirtschaftsprüfer Jiten Parekh und Hitesh Dharamshi, wird vorgeworfen, Finanzunterlagen gefälscht und gefälschte Buchungseinträge erstellt zu haben, um den Betrug zu vertuschen. Die Polizei von Pydhonie hat eine First Information Report (FIR) nach verschiedenen Paragrafen des Bharatiya Nyaya Sanhita (indisches Strafgesetzbuch) eingereicht, darunter wegen Urkundenfälschung, Betrugs und Untreue.
Die Ermittlungen dauern an, um die veruntreuten Gelder nachzuverfolgen und das volle Ausmaß des Betrugs zu ermitteln. Der Fall betrifft mehrere Personen, darunter Unternehmensangehörige und externe Prüfer, die mutmaßlich Unterlagen manipuliert haben, um die Machenschaften zu verschleiern. Die Behörden prüfen derzeit Finanztransaktionen und Immobilienkäufe, die mit den umgeleiteten Geldern in Verbindung stehen. Das Ergebnis der Ermittlungen wird über die nächsten rechtlichen Schritte gegen die Beschuldigten entscheiden.






