31 Jahre Schatzsuche in Frankreich endet mit spektakulärem Fund bei Dabo
Emil Lange31 Jahre Schatzsuche in Frankreich endet mit spektakulärem Fund bei Dabo
Eine 31 Jahre währende Schatzsuche in Frankreich ist endlich zu Ende gegangen. Unter dem Namen "Sur la Trace de la Chouette d'Or" ("Auf der Spur der Goldenen Eule") galt es, komplexe Rätsel zu lösen, um eine versteckte Markierung irgendwo im Land zu finden. Der Wettkampf, der vor Jahrzehnten begann, lockte unzählige Schatzsucher an, bewaffnet mit Karten, Schaufeln und wilden Theorien über die Lösung.
Die Jagd startete 1993, initiiert von zwei Männern, die eine Reihe von Rätseln entwarfen, die zu einer vergrabenen Markierung führen sollten. Im Laufe der Jahre entwickelte sie sich zu einer der längsten Schatzsuchen der Geschichte. Begeisterte gruben jahrzehntelang in ganz Frankreich, folgten Hinweisen und diskutierten über mögliche Verstecke.
Am 2. Oktober 2024 entdeckte ein Team die Markierung schließlich in der Nähe von Dabo im Osten Frankreichs. Der Fundort lag 6,93 Meter vom Zentrum eines Dreiecks entfernt, das von drei Steinen namens "Borne Saint-Martin" gebildet wird. Die Veranstalter bestätigten die Entdeckung zunächst, hielten den genauen Ort und die Lösung jedoch geheim.
Später offenbarten sie die Details in einer Dokumentation und einer PDF-Datei. Die Schatzsuche hatte einen ihrer ursprünglichen Schöpfer überdauert und damit ihren legendären Status noch verstärkt. Jahrelang hatten die Teilnehmer vergeblich gesucht – doch die Lösung lag die ganze Zeit in der Nähe des kleinen Städtchens Dabo.
Mit der nun öffentlichen Lösung endet offiziell ein 31 Jahre altes Rätsel. Die Steine der "Borne Saint-Martin", einst ein unbekanntes Wahrzeichen, sind nun untrennbar mit einem der berühmtesten Rätsel Frankreichs verbunden. Der Mythos der Schatzsuche bleibt als einzigartiges Kapitel der Schatzjägergeschichte bestehen.






