28 April 2026, 04:47

324 Monate Haft für Mann, der Kinder missbrauchte und Kinderpornografie verbreitete

Cartoon-Cover eines Buches mit dem Titel "The Verdict", das einen strengen Mann in einem Anzug und ein Kind zeigt, das neugierig zu ihm aufschaut.

324 Monate Haft für Mann, der Kinder missbrauchte und Kinderpornografie verbreitete

Victor Zuniga, ein 27-jähriger Mann, ist zu 324 Monaten Haft verurteilt worden, weil er ein Minderjähriges unter Druck gesetzt und zur Tat verführt sowie Kinderpornografie empfangen hat. Der Fall nahm seinen Anfang, nachdem australische Behörden Ende 2023 belastendes Material entdeckt hatten.

Die Ermittlungen gegen Zuniga begannen im Dezember 2023, als das Australian Centre to Counter Child Exploitation (Australisches Zentrum zur Bekämpfung von Kinderausbeutung) vier Videos fand, die mit seiner Online-Aktivität in Verbindung standen. Eine forensische Untersuchung seines Handys förderte später eine 42-minütige Bildschirmaufnahme eines Live-Videostreams zutage, auf dem zu sehen war, wie Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren sexuell missbraucht wurden.

Zwischen Januar 2022 und November 2023 tauschte Zuniga Nachrichten über den Missbrauch von Minderjährigen aus und erhielt mehrfach Videos und Bilder mit sexueller Ausbeutung von Kindern. Zudem versuchte er über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr, ein persönliches Treffen zu arrangieren, um ein Kleinkind zu missbrauchen.

Zuniga bekannte sich am 15. Januar der Anklage für schuldig. Der US-Bezirksrichter Andrew S. Haven verhängte daraufhin das Urteil: 324 Monate Haft wegen Nötigung und Verführung, zusätzlich 240 Monate für den Empfang von Kinderpornografie – beide Strafen laufen parallel. Bis zu seiner Verlegung in ein Bundesgefängnis bleibt er in Untersuchungshaft.

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Nach Verbüßung seiner Strafe steht Zuniga unter lebenslanger Bewährungsauflage mit strengen Einschränkungen seiner Internetnutzung.

Die Verurteilung Zunigas ist das Ergebnis einer detaillierten Ermittlung mit internationaler Zusammenarbeit. Das Urteil stellt sicher, dass er Jahrzehnte im Gefängnis verbringen wird und nach seiner Entlassung lebenslangen Auflagen unterliegt. Die Behörden überwachen weiterhin Fälle im Zusammenhang mit Netzwerken zur Kinderausbeutung.

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