21 April 2026, 08:33

"6-7" wird zum Jugendwort des Jahres 2025 – wie ein Ohrwurm die Popkultur eroberte

Eine bunte Illustration von tanzenden Menschen auf einer aufgeschlagenen Buchseite, umgeben von verschiedenen Schriften und Texten.

"6-7" wird zum Jugendwort des Jahres 2025 – wie ein Ohrwurm die Popkultur eroberte

Ein Ohrwurm, der sich um die Phrase "6-7" dreht, hat die sozialen Medien im Sturm erobert. Der Trend, der in den letzten Wochen wiederauflebte, geht auf einen Song des deutschen Rappers Skrilla aus dem Jahr 2023 zurück. Nun hat sein absurder Charme ihm den Titel "Jugendwort des Jahres 2025" in Österreich eingebracht.

Die Phrase selbst stammt aus Skrillas "Doot Doot (6 7)", einer deutschen Adaption eines US-amerikanischen Internetphänomens. Die Wurzeln des Songs reichen jedoch noch weiter zurück – inspiriert vom brasilianischen Hit "Six Seven" von Laurinha Costa, DJ Cabello und DJ Tchouzen. Trotz seiner Beliebtheit versteckt sich hinter den Zahlen keine tiefere Bedeutung; sie dienen schlicht als spielerische Füllsilbe.

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Neuen Auftrieb erhielt der Trend, als Keanu Rapp, ein ehemaliger Kandidat von "The Voice of Germany", ein TikTok-Video mit dem Song postete. Sein Clip verzeichnet mittlerweile über drei Millionen Aufrufe. Selbst beim Halftime-Show des Super Bowl 2025 hatte die Phrase einen prominenten Auftritt: Die Künstler zeigten dabei die "6-7"-Handgeste.

Experten führen den Erfolg auf pure Absurdität zurück, die besonders bei jüngeren Zielgruppen Anklang findet. Die "Gesellschaft für Österreichisches Deutsch" (GÖD) würdigte den kulturellen Einfluss offiziell, indem sie "6-7" zum "Jugendwort des Jahres" kürte.

Was als skurriles Internet-Meme begann, hat sich längst in der Popkultur etabliert. Der "6-7"-Trend verbreitet sich weiter über TikTok, Radiostationen und Live-Auftritte. Sein Aufstieg zeigt, wie einfache, sinnfreie Phrasen weltweite Aufmerksamkeit erregen können.

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