18 April 2026, 14:40

Adam Gemili wechselt von der Laufbahn zum Speed-Coach beim FC Chelsea

Schwarzes und weißes Foto eines Mannes, der auf einer Laufbahn läuft und ein numeriertes T-Shirt und Shorts trägt, mit unscharfen Zuschauern, Tafeln und einem Pfosten im Hintergrund.

Adam Gemili wechselt von der Laufbahn zum Speed-Coach beim FC Chelsea

Der ehemalige Sprinter Adam Gemili hat offiziell seine Leichtathletik-Karriere beendet und übernimmt eine neue Rolle als Speed-Coach in der Akademie des FC Chelsea. Der dreifache Staffel-Weltmeister arbeitet nun mit jungen Spielern zusammen, um deren Tempo und Technik zu verbessern. Sein Wechsel vom Star der Laufbahn zum Mentor markiert ein neues Kapitel in seiner langjährigen Verbindung mit dem Verein.

Gemili schloss sich erstmals vor sieben Jahren der Jugendabteilung des FC Chelsea an. Seit Oktober 2021 trainiert der 30-Jährige die U13- und U14-Mannschaften mit Fokus auf Geschwindigkeit und Beschleunigung. Mit Begeisterung vermittelt er den jungen Talenten die richtige Lauftechnik und die Entwicklung von Kraft.

Seine Leichtathletik-Laufbahn umfasste drei Olympiateilnahmen – London 2012, Rio 2016 und Tokio 2021. Zudem holte er mit der 4x100-Meter-Staffel bei den Weltmeisterschaften 2014, 2016 und 2018 Gold. Ein historischer Erfolg gelang ihm als erster britischer Athlet, der sowohl die 10-Sekunden-Marke über 100 Meter als auch die 20-Sekunden-Grenze über 200 Meter durchbrach.

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Obwohl Gemili den Nervenkitzel der Höchstleistungen vermissen wird, verzichtet er gerne auf die Schmerzen durch Laktat und Krämpfe. Neben seiner Tätigkeit bei Chelsea plant er die Gründung einer eigenen Akademie, um Athleten in den Bereichen Speed und Kraft zu trainieren.

Sein Übergang vom Spitzen-Sprinter zum Coach bringt seine Erfahrung der nächsten Generation näher. Sein Fokus liegt nun darauf, junge Talente beim FC Chelsea und später über ein eigenes Trainingsprogramm zu fördern. Damit endet zwar eine erfolgreiche Leichtathletik-Karriere, doch es beginnt ein neuer Weg in der Nachwuchsförderung.

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