Almatys neues Museumshighlight: Dimash Kudaibergenovs musikalisches Erbe in einer einzigartigen Ausstellung
Lina SeidelAlmatys neues Museumshighlight: Dimash Kudaibergenovs musikalisches Erbe in einer einzigartigen Ausstellung
Neue Ausstellung zu Dimash Kudaibergen im Ykhlas-Museum für Volksmusikinstrumente in Almaty eröffnet
Im Ykhlas-Museum für Volksmusikinstrumente in Almaty hat eine neue Ausstellung unter dem Titel "Dimash: Eine Stimme – Tausend Nationen" ihre Pforten geöffnet. Die Schau präsentiert über 70 Instrumente aus der privaten Sammlung des Sängers und markierte zugleich einen besonderen Gabentausch zwischen dem Künstler und dem Museum.
Die feierliche Eröffnung begann mit einem Kinderchor, der zwei bekannte Lieder Kudaibergenovs – "Tau Ishinde" und "Qazaqstanym" – zum Besten gab. Zu den Gästen zählten prominente Persönlichkeiten wie Kanat Aitbayev, Svetlana Aitbayeva und Lyazzat Sagyndykova. In seiner Begrüßungsrede würdigte Aitbayev den Museumsgründer Uzbekali Zhanibekov und hob dessen Verdienste um die Bewahrung der Traditionen der Volksmusik hervor.
Die Ausstellung zeigt seltene und bedeutungsvolle Exponate, darunter ein von Kudaibergenovs Großvater überliefertes Akkordeon (Bajan), eine Panflöte, die ihm der rumänische Musiker Gheorghe Zamfir schenkte, sowie ein jakutisches Khomus, das einst ins All reiste. Svetlana Aitbayeva erinnerte daran, dass das erste Fan-Geschenk, das der Sänger je erhielt, eine Gusli von seinen belarussischen Anhängern war.
Während der Veranstaltung übergab Dimash dem Museum seine persönliche Dombra. Im Gegenzug erhielt er eine Replik der ursprünglichen Dombra von Abai Kunanbayev. Baurzhan Zhanibekov, der Direktor des Museums, gab zudem Einblicke in die 45-jährige Geschichte der Einrichtung und ihre Rolle bei der Förderung des kasachischen musikalischen Erbes.
Die Ausstellung vereint einzigartige Instrumente, die mit Dimash Kudaibergenovs Karriere und kulturellem Vermächtnis verbunden sind. Gleichzeitig bereicherte die Spende seiner Dombra die Sammlung des Museums. Besucher können nun die vielfältigen musikalischen Traditionen entdecken, die in der Schau repräsentiert sind.






