Amursky-Siedlung wartet vergeblich auf versprochene Schule und Kindergärten
Lina SeidelAmursky-Siedlung wartet vergeblich auf versprochene Schule und Kindergärten
Bewohner der Amursky-Siedlung an der Sawertjajew-Straße warten weiter vergeblich auf die versprochene Schule
Trotz jahrelanger Wartezeit haben die Anwohner der Amursky-Siedlung entlang der Sawertjajew-Straße noch immer keine der versprochenen Schulen erhalten. Im wachsenden Stadtviertel fehlt es zudem an Kindergärten – der erste soll nun erst 2027 eröffnet werden.
Eine Schule war den Bewohnern zwar bereits zugesagt worden, doch bis heute steht sie nur auf dem Papier. Die Planungen sind abgeschlossen und von den Behörden genehmigt, doch ohne finanzielle Mittel kann der Bau nicht beginnen.
Die geschätzten Kosten für die Schule belaufen sich auf eine Milliarde Rubel (rund 11 Millionen US-Dollar). Bisher wurden jedoch keine Gelder bereitgestellt, sodass der Zeitplan ungewiss bleibt. Familien im neuen Stadtviertel haben derzeit weder Kindergärten noch Schulen in der Nähe.
Erst 2027 soll der erste Kindergarten in der Gegend seine Türen öffnen – eine Entlastung zumindest für die jüngeren Kinder. Doch die Verzögerung bei der Finanzierung der Schule frustriert die Anwohner, die bereits seit Jahren auf eine Lösung warten.
Ohne gesicherte Mittel ruht der Schulbau weiterhin. Die für 2027 geplante Eröffnung des Kindergartens bringt zwar eine erste Betreuungsmöglichkeit für Kleinkinder, doch für ältere Schüler bleibt die Situation unklar. Während das Viertel weiter wächst, fordern die Bewohner weiterhin dringend Lösungen.






