06 May 2026, 06:50

Arthur Hayes setzt auf Hyperliquid – und reduziert Bitcoin- und Ethereum-Investments

Tortendiagramm, das die Marktkapitalisierung von Kryptowährungen im Jahr 2016 zeigt, mit Abschnitten für Bitcoin, Ethereum, Litecoin und andere Kryptowährungen auf einem weißen Hintergrund.

Arthur Hayes setzt auf Hyperliquid – und reduziert Bitcoin- und Ethereum-Investments

Der ehemalige BitMEX-CEO Arthur Hayes hat seine Investitionsschwerpunkte von Bitcoin und Ethereum wegverlagert. Zu seinen jüngsten Schritten gehört eine große Wette auf Hyperliquid, eine dezentrale Handelsplattform für Derivate. Hayes teilte zudem seine aktualisierte Einschätzung zur Preisentwicklung von Bitcoin mit und nannte dabei Liquidität sowie geopolitische Risiken als entscheidende Faktoren.

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Hayes investierte kürzlich über eine Million US-Dollar in Hyperliquid und bezeichnete die Plattform als den größten Gewinner seiner Portfolio-Umschichtung. Er beschrieb sie als eine erlaubnisfreie Handelsstätte für Kontrakte, die an Öl, den S&P 500 und den NASDAQ gekoppelt sind. Seine Entscheidung, die Engagements in Bitcoin und Ethereum zu reduzieren, begründet er damit, dass Ethereum im aktuellen Liquiditätszyklus hinter Bitcoin zurückbleiben könnte.

Seine Bitcoin-Prognose bleibt optimistisch: Er rechnet nach dem Sommer auf der Nordhalbkugel mit einem Kursziel von 100.000 US-Dollar. Bis Ende 2026 erwartet er einen weiteren Anstieg auf 125.000 US-Dollar. Allerdings warnte er, dass die eskalierenden Spannungen im Iran diesen Zeitplan verzögern könnten. Dogecoin wies Hayes hingegen zurück – die Kryptowährung verfüge weder über echte Einnahmequellen noch über eine nennenswerte Nutzerakzeptanz.

Nicht regulatorische Veränderungen, sondern die Liquiditätsbedingungen prägen nun seine Bitcoin-Einschätzung. Er verwies auf die Kriegsfinanzierung über Geschäftsbanken als Treiber für eine verbesserte Liquidität, was wiederum den Aufwärtstrend von Bitcoin in den kommenden Jahren stützen könnte.

Hayes’ Strategie konzentriert sich nun auf Hyperliquid, wo er stärkeres Wachstumspotenzial als bei Ethereum sieht. Seine Bitcoin-Ziele bleiben ehrgeizig, hängen jedoch von den Liquiditätstrends und der geopolitischen Stabilität ab. Die nächsten Monate werden zeigen, ob sich seine Prognosen bewahrheiten, während sich die Marktbedingungen weiterentwickeln.

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