Auszubildende profitieren bald vom günstigen 37,80-Euro-Deutschlandticket
Mila VoigtAuszubildende profitieren bald vom günstigen 37,80-Euro-Deutschlandticket
Auszubildende in mehreren deutschen Bundesländern werden bald weniger für den bundesweiten Nahverkehr zahlen. Ein ermäßigtes Deutschlandticket zum Preis von 37,80 Euro pro Monat wird schrittweise eingeführt. Das Angebot soll die Reisekosten für Auszubildende und junge Berufstätige im ganzen Land senken.
Berlin und Brandenburg werden das vergünstigte Ticket ab Sommer 2026 anbieten. In der Hauptstadt können Auszubildende es ab dem 1. Juni 2026 erwerben. Brandenburgs Programm folgt einen Monat später mit Start am 1. Juli 2026. Der Fahrschein, der bundesweit für unbegrenzte Fahrten im Nahverkehr gilt, steht auch Freiwilligen im sozialen Bereich sowie Auszubildenden im öffentlichen Dienst Berlins zur Verfügung.
Niedersachsen hat bereits seit Januar 2026 einen eigenen ermäßigten Tarif von 50,40 Euro eingeführt. Das Saarland und Hessen bieten das Ticket für 44,40 Euro bzw. 44 Euro an, beide ab 2026. Berlins Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) lobte den Schritt und betonte die Zusammenarbeit mit Brandenburg, die das Vorhaben erst möglich gemacht habe.
Die neuen Preise bedeuten, dass Auszubildende in mindestens vier Bundesländern bei den monatlichen Fahrtkosten sparen werden. Der Tarif von 37,80 Euro in Berlin und Brandenburg ist bisher der niedrigste, während andere Regionen etwas höhere Ermäßigungen festlegen. Die Initiative erweitert den Zugang zu bezahlbarem Nahverkehr für junge Berufstätige und Ehrenamtliche.






