28 March 2026, 18:37

Autodiebstahl-Welle rollt über die Schweiz: Luxusfahrzeuge im Visier französischer Banden

Ein silberner Mercedes-Benz CLS Shooting Brake vor einem Geschäft mit Schaufensterpuppen in Kleidern im Hintergrund, einer Säule auf der linken Seite und einer Wand auf der rechten Seite.

Autodiebstahl-Welle rollt über die Schweiz: Luxusfahrzeuge im Visier französischer Banden

Organisierter Autodiebstahl nimmt in mehreren Schweizer Kantonen dramatisch zu

Luxusfahrzeuge stehen zunehmend im Fokus krimineller Banden, die von Frankreich aus operieren und ihre Komplizen oft über soziale Medien anwerben. Die Welle der Diebstähle hat Forderungen nach schärferen Grenzkontrollen und verstärkten Sicherheitsmaßnahmen laut werden lassen.

Seit Anfang 2023 haben sich die Fälle in mindestens fünf Regionen stark gehäuft: Zürich, Schaffhausen, Thurgau, Wallis und St. Gallen. Allein im Kanton St. Gallen wurden bereits über acht hochwertige Fahrzeuge gestohlen – das entspricht der Hälfte der gesamten Diebstähle im Jahr 2022. Die kantonalen Polizeibehörden sprechen von einem fast wöchentlichen Problem, wobei einige Versuche dank Überwachungstechnik vereitelt werden konnten.

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Erst kürzlich drangen Diebe in die Garage von Bruno Weishaupt in Oberriet ein und entwendeten vier Fahrzeuge im Wert von 122.000 Schweizer Franken. Auch im Thurgau gab es wiederholt Diebstahlsversuche, von denen einige durch Sicherheitsvorkehrungen verhindert wurden. Festnahmen in St. Gallen, Thurgau und Graubünden zeigen ein Muster: Unter den Verdächtigen befinden sich sogar 15-Jährige.

Nationalrat Roland Rino Büchel warnt vor professionell organisierten Banden unter der Führung französischer Gangster. Diese Gruppen sollen gezielt nach neu inserierten Fahrzeugen im Internet suchen und dann ihre Helfer zum Stehlen ausschicken. Büchel fordert nun strengere Grenzkontrollen, um die grenzüberschreitende Kriminalitätswelle einzudämmen.

Die Zunahme der Diebstähle hält Behörden und Unternehmen in Alarmbereitschaft, da mehrere Kantone ähnliche Vorfälle melden. Während die Polizei die Hintermänner der Netzwerke ermittelt, prüfen Politiker Maßnahmen zur Stärkung der Grenzsecurity. Die finanziellen und logistischen Folgen für die Opfer bleiben eine wachsende Sorge.

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