SVP startet Kampagne gegen 10-Millionen-Schweiz und für Zivildienst-Reform
Emil LangeSVP startet Kampagne gegen 10-Millionen-Schweiz und für Zivildienst-Reform
Die Schweizerische Volkspartei (SVP) setzt sich mit voller Kraft für die anstehenden Abstimmungen am 14. Juni ein. An einer Delegiertenversammlung am Samstag sprachen sich die Parteimitglieder einstimmig für ihre eigene Initiative "Nein zu einer 10-Millionen-Schweiz" aus. Der Beschluss steht im Einklang mit der langjährigen Forderung der SVP nach Bevölkerungssteuerung und Begrenzung der Zuwanderung.
Die Delegierten kamen zusammen, um die Abstimmungskampagne zu beraten, wobei 396 Stimmen die Unterstützung für die Nachhaltigkeitsinitiative bestätigten. Auf den nationalen und kantonalen Websites der Partei sind nun Slogans wie "Wer die Schweiz liebt, sagt JA zur Nachhaltigkeitsinitiative" und "Schluss mit der Bevölkerungs-Explosion – JA zu…" zu lesen, die ihre Haltung unterstreichen.
Die SVP empfiehlt zudem, der geplanten Revision des Zivildienstgesetzes mit einem "Ja" zuzustimmen. Diese Position war bereits vor der Konferenz vom Parteivorstand beschlossen worden. Die Kampagne knüpft an die übergeordneten Themen an, für die sich die SVP seit 2021 einsetzt – darunter die Ablehnung von EU-Einfluss, strengere Asylpolitik und kontrolliertes Bevölkerungswachstum.
Die geschlossene Unterstützung der Partei deutet auf einen kraftvollen Wahlkampf für die Abstimmung am 14. Juni hin. Sowohl die Nachhaltigkeitsinitiative als auch die Revision des Zivildienstgesetzes stehen nun im Mittelpunkt der SVP-Kampagne. In weniger als drei Monaten werden die Stimmbürger über die Vorlagen entscheiden.






