Backfabrik in Prenzlauer Berg: Nach 20 Jahren Wartezeit beginnt die Erweiterung
Hannah RichterBackfabrik in Prenzlauer Berg: Nach 20 Jahren Wartezeit beginnt die Erweiterung
Die Backfabrik im Berliner Prenzlauer Berg steht endlich vor der längst geplanten Erweiterung. Ein neuer Bauantrag für ein imposantes sechsstöckiges Bürogebäude wurde eingereicht. Damit wird ein Vorhaben wiederaufgenommen, das bereits vor über zwei Jahrzehnten konzipiert, aber nie umgesetzt wurde.
Das von den Zürcher Marc Kocher Architects in den 1990er-Jahren entworfene Backfabrik-Gelände ist seit langem ein begehrter Standort für Medien- und Büronutzungen. Die aktuelle Erweiterung basiert auf einer Bebauungsverordnung, die der Bezirk bereits Ende der 1990er-Jahre beschlossen hatte. Trotz Vorbereitungen in den 2000er-Jahren kam es jedoch nie zum Baubeginn – bis jetzt.
Das neue Gebäude ersetzt einen eingeschossigen Bau auf dem Areal und schafft zusätzlich 5.700 Quadratmeter Nutzfläche, vor allem für Büros. Der Entwurf sieht historisierende Fassaden vor, die sich harmonisch in das architektonische Umfeld einfügen.
Der Eigentümer, die R.E.M.M. Gruppe, treibt das Projekt nach Jahren der Verzögerung nun voran. Das Unternehmen will damit der hohen Nachfrage in einem Viertel gerecht werden, das bei Unternehmen und der Kreativwirtschaft gleichermaßen beliebt ist.
Die Erweiterung wird die Backfabrik mit einem prägenden Neubau verändern. Nach Fertigstellung bietet sie moderne Büroflächen bei bewahrter historischer Ästhetik. Das Projekt markiert das Ende einer 20-jährigen Wartezeit für eine Entwicklung, die bereits in den späten 1990er-Jahren angedacht war.






