21 March 2026, 04:34

Bahnhof Frauenfeld wird für 82 Millionen Franken modernisiert – mehr Kapazität und Pünktlichkeit

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Bahnhof Frauenfeld wird für 82 Millionen Franken modernisiert – mehr Kapazität und Pünktlichkeit

Bahnhof Frauenfeld in der Schweiz wird umfassend modernisiert, um Zuverlässigkeit und Verbindungen auszubauen

Der Bahnhof Frauenfeld durchläuft eine große Aufwertung, die die Pünktlichkeit der Züge steigern und das Angebot erweitern soll. Das mit 82 Millionen Schweizer Franken veranschlagte Projekt, finanziert aus dem Bahninfrastrukturfonds, kommt sowohl dem Personen- als auch dem Güterverkehr zugute. Zwar haben die Bauarbeiten bereits begonnen, doch eine rechtliche Auseinandersetzung hat die Hauptphase vorerst verzögert.

Im Mittelpunkt des Vorhabens steht die Beseitigung von Engpässen im Güterverkehr und die Steigerung der Effizienz. Nach Abschluss der Arbeiten werden Züge mit einer Länge von bis zu 750 Metern und einem Gewicht von 1.600 Tonnen den Knotenpunkt Frauenfeld reibungsloser passieren können. Zu den Maßnahmen gehören der bidirektionale Betrieb von Gleisen, Anpassungen für höhere Geschwindigkeiten sowie eine verbesserte Signaltechnik für den Güterverkehr.

Auch der Personenverkehr profitiert von der neuen Infrastruktur: Ein 400 Meter langer Wendegleisabschnitt östlich des Bahnhofs ermöglicht es Zügen, effizienter die Fahrtrichtung zu wechseln. Zusätzliche Weichen und Signaloptimierungen sollen die Pünktlichkeit und Taktfrequenz weiter erhöhen.

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Die Bauarbeiten begannen mit Vorbereitungsmaßnahmen, die bis Ende Juli abgeschlossen sein sollen. Ein Teil der Arbeiten findet nachts statt, um Beeinträchtigungen des regulären Zugbetriebs so gering wie möglich zu halten. Aufgrund eines laufenden Rechtsstreits ruht die Hauptbauphase jedoch bis auf Weiteres.

Die Modernisierung in Frauenfeld zielt darauf ab, sowohl die Kapazitäten im Güterverkehr als auch den Komfort für Fahrgäste zu verbessern. Nach Fertigstellung können längere und schwerere Züge den Bahnhof passieren, während sich gleichzeitig die Umlaufzeiten im Regionalverkehr verkürzen. Die Gesamtkosten bleiben bei 82 Millionen Schweizer Franken – die Finanzierung ist über den Bahninfrastrukturfonds gesichert.

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