Bangladesch droht Schulen mit Gehaltsstopp bei verspäteten Prüfberichten
Mila VoigtBangladesch droht Schulen mit Gehaltsstopp bei verspäteten Prüfberichten
Das Bildungsministerium von Bangladesch hat eine strenge Warnung an Bildungseinrichtungen wegen verzögerter Reaktionen auf Prüfberichte ausgerichtet. Schulleitungen und Hochschulleiter müssen nun mit der Aussetzung oder Streichung ihrer monatlichen Gehaltsanweisung (MPO) rechnen, wenn sie die geforderten Stellungnahmen nicht fristgerecht einreichen.
Die Anweisung erging am Sonntag von Md Selim Sikder, dem Assistenten des Sekretärs der Innenrevisionsabteilung. Darin werden die Leitungen der Einrichtungen aufgefordert, alle ausstehenden Stellungnahmen innerhalb von 15 Arbeitstagen an die Direktion für Inspektion und Revision zu übermitteln.
Das Ministerium betonte, dass verspätete Einreichungen die Klärung der in den Prüfberichten aufgezeigten finanziellen und verwaltungstechnischen Probleme behindern. Ein Nichteinhalten der Frist wird als Pflichtverletzung gemäß der MPO-Richtlinie 2025 gewertet.
Einrichtungsleiter, die sich nicht an die Vorgabe halten, riskieren den Verlust ihrer MPO-Leistungen, die staatliche Mittel für Gehälter und Betriebskosten bereitstellen. Mit der Maßnahme soll die Verantwortlichkeit bei der Bearbeitung von Prüfungsergebnissen durchgesetzt werden.
Die neue Frist gilt ohne Ausnahme für alle ausstehenden Antworten. Wer sie versäumt, muss mit einer Aussetzung oder vollständigen Streichung der MPO rechnen. Die Entscheidung des Ministeriums spiegelt wachsende Besorgnis über ungelöste Beanstandungen in den Prüfberichten wider.