Befreiungskrieg-Ikone Amena Ahmed mit 91 Jahren gestorben
Amena Ahmed, ehemalige Abgeordnete und Veteranin des bangladeschischen Befreiungskriegs von 1971, ist im Alter von 91 Jahren verstorben. Sie starb am Samstagmorgen nach langer Krankheit, die mit altersbedingten gesundheitlichen Problemen zusammenhing. Ihr jahrzehntelanges Engagement in Politik und sozialen Belangen hinterlässt tiefe Spuren in der Geschichte des Landes.
Geboren 1933, spielte Amena Ahmed im Krieg von 1971 eine aktive Rolle als Organisatorin. Später stieg sie in die Politik ein und wurde auf einem reservierten Parlamentssitz für die Awami-Liga-Regierung berufen. Von 2009 bis 2014 war sie Abgeordnete und blieb auch nach ihrer Amtszeit politisch engagiert.
2015 gründete sie die Bangabandhu Memorial Trust, um das Erbe von Sheikh Mujibur Rahman zu bewahren. Über die Politik hinaus setzte sie sich in verschiedenen NGOs für Frauenrechte und Bildung ein. Bis zu ihrem Tod blieb sie in Aktivitäten der Awami-Liga und sozialen Initiativen aktiv.
Sie war mit Mozaffar Ahmed verheiratet, dem ehemaligen Präsidenten der NAP-Fraktion. Nach ihrem Tod wurde sie an seiner Seite in Cumilla beigesetzt. Sie hinterlässt ihre Tochter Ivey Ahmed sowie zahlreiche Angehörige und Bewunderer.
Die Nachricht von ihrem Tod löste Kondolenzen mehrerer politischer Gruppen aus. Die Kommunistische Partei Bangladeschs, die Sozialistische Partei Bangladeschs, die Arbeiterpartei Bangladeschs und die Jatiya Samajtantrik Dal-Jasod äußerten tiefes Entsetzen und Beileid.
Amena Ahmeds Tod bedeutet den Verlust einer prägenden Persönlichkeit der bangladeschischen Politik- und Sozialgeschichte. Ihr Wirken im Befreiungskrieg, im Parlament und ihr Einsatz für Frauenrechte prägen ihr Vermächtnis. Politische Parteien und Unterstützer ehren nun ihr Lebenswerk.






