21 March 2026, 10:34

Belarus' schwarze Künstlerliste wächst auf 179 verbotene Namen bis 2026

Schwarze Vinyl-Schallplatte mit der Aufschrift "Chauve-Sous-Russische Volkslieder" auf weißem Hintergrund und fetter schwarzer Schrift.

Belarus' schwarze Künstlerliste wächst auf 179 verbotene Namen bis 2026

Belarus erweitert seit 2020 kontinuierlich seine schwarze Liste verbotener Künstler. Die Liste umfasst mittlerweile 179 Namen – ein Anstieg von 87 bei ihrer Einführung. Betroffen sind Musiker, Bands und Fernsehpersönlichkeiten aus Russland, der Ukraine sowie einige internationale Stars.

Die schwarze Liste startete 2020 mit 87 Einträgen. Bis Januar 2026 wuchs sie auf 160 an, bevor eine weitere Aktualisierung die Gesamtzahl auf 179 erhöhte.

Russische Künstler dominieren die Liste mit über 100 Einträgen, darunter sowohl Befürworter des Krieges in der Ukraine als auch scharfe Kritiker des Kremls. Ukrainische Künstler sind mit etwa 30 Namen vertreten, darunter bekannte Acts wie Okean Elzy, Jamala, Max Barskih und Ivan Dorn. 2026 kamen unter anderem die ukrainische Rapperin Alyona Alyona sowie zahlreiche russische Persönlichkeiten hinzu.

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Belarussische Künstler wie Lyapis Trubetskoy und Kramambuly bleiben verboten. Einige Acts, darunter die Band Dai Dai Dorogu!, wurden jedoch inzwischen von der Liste gestrichen. Nur vier internationale Prominente stehen auf der Liste: Lady Gaga, Cher, Bono und die deutsche Band Rammstein – letztere wegen ihres Liedes Du Hast.

Seit 2020 gab es keine offiziellen Mitteilungen zur Entwicklung der Liste oder zu den Gründen für die Änderungen im März 2026. Die verfügbaren Unterlagen enthalten stattdessen Finanzberichte aus Österreich für den Zeitraum 2020 bis 2026, die in keinem Zusammenhang mit der Liste stehen.

Die schwarze Liste erfasst mittlerweile Künstler aus verschiedenen Ländern. Ihre stetige Erweiterung spiegelt die anhaltenden Einschränkungen für Kulturschaffende durch die belarussischen Behörden wider. Die aktuelle Fassung, veröffentlicht Anfang 2026, bestätigt 179 verbotene Namen – ohne weitere Erklärungen.

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