Berater an US-Schule soll Schülerinnen zu Kinderpornografie gedrängt haben
Mila VoigtBerater an US-Schule soll Schülerinnen zu Kinderpornografie gedrängt haben
Ein 42-jähriger Mitarbeiter einer Hochschule ist beschuldigt worden, Schülerinnen der Wauconda High School gezielt angesteuert und zur Beschaffung von kinderpornografischem Material aufgefordert zu haben. Adam Faulkner, der als Berater für Studien- und Berufsorientierung tätig war, wurde im April beurlaubt, nachdem die Polizei Ermittlungen gegen ihn wegen seines Verhaltens eingeleitet hatte.
Faulkner war über das College of Lake County an der Wauconda High School eingesetzt. Die Polizei begann am 16. April mit den Untersuchungen, was zu seiner sofortigen Suspendierung führte. Den Behörden zufolge fanden die Ermittler später Beweise dafür, dass er zwei Schülerinnen gezielt manipuliert und zu unzüchtigen Handlungen aufgefordert hatte.
Ihm werden zwei Fälle der Aufforderung zur Beschaffung von kinderpornografischem Material, zwei Fälle von gezielter Manipulation Minderjähriger ("Grooming") sowie zwei Fälle der unzüchtigen Aufforderung an Kinder zur Last gelegt. Den Ermittlern zufolge soll Faulkner von den Mädchen im Austausch gegen Geld Videos und Fotos angefordert haben.
Seit Beginn der Ermittlungen ist Faulkner von sämtlichen Hochschul- und Schulgeländen ausgeschlossen worden. Zudem wurde ihm jeder Kontakt zu Schülerinnen und Schülern untersagt. Das College of Lake County unterstützt die Polizei bei den Ermittlungen und kündigte an, nach Freigabe eine interne Überprüfung durchzuführen.
Die Polizei von Wauconda hat Eltern aufgefordert, mit ihren Kindern über mögliche Kontakte zu Faulkner zu sprechen. Gleichzeitig rief sie alle Personen mit relevanten Informationen auf, sich bei der Ermittlungsabteilung zu melden.
Die Ermittlungen gegen Faulkner laufen weiterhin, wobei ihm mehrere schwere Vorwürfe in Zusammenhang mit seiner Tätigkeit an der Schule gemacht werden. Sowohl die Polizei als auch die Hochschule haben weitere Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass er während des laufenden Verfahrens keinen Zugang zu Schülerinnen und Schülern hat.






