Berlin-Köpenick im Wandel: Neue Wohnprojekte verändern das Stadtbild
Berlin-Köpenick durchlebt einen tiefgreifenden Wandel, während zwei große Wohnprojekte Gestalt annehmen. Auf dem historischen Gelände des ehemaligen Funkwerk Köpenick entstehen nun neue Wohnanlagen, darunter eine Mischung aus Wohnungen, Seniorenresidenzen und einer Kita. Die Bauarbeiten schreiten etappenweise voran – die ersten Mieter sind bereits in diesem Jahr eingezogen.
Das Projekt "Stadtquartier Marienufer", das von der Deutsche Wohnen geleitet wird, startete im Mai 2023 mit den Bauarbeiten an der Dahme. Bereits im Mai 2022 wurde mit dem Richtfest ein wichtiger Meilenstein gefeiert. Bis März 2026 sollen rund 450 der geplanten 1.200 Wohnungen bezugsfertig sein. Die vollständige Fertigstellung des Quartiers ist für 2026 vorgesehen, mit Gebäuden von bis zu sieben Stockwerken – besonders verdichtet entlang der Wendenschlossstraße.
In unmittelbarer Nähe errichtet die GEWOBAG 255 Mietwohnungen an der Wendenschlossstraße, davon 128 staatlich geförderte Wohnungen mit Mietpreisbremse. Zum Projekt gehören zudem eine Seniorenresidenz, ein von FirstSleep betriebenes Boardinghouse mit 309 Zimmern für 646 Bewohner sowie eine neue Kita.
Um die Erschließung zu verbessern, entsteht eine zusätzliche Straße, die die Wendenschlossstraße mit der Charlottenstraße verbindet. Die Vorhaben sollen bezahlbaren und frei finanzierten Wohnraum schaffen und das ehemalige Industriegebiet neu beleben.
Durch den stufenweisen Bauzug werden in den kommenden Monaten weitere Bewohner einziehen. Nach der vollständigen Fertigstellung bringen die Projekte über 1.400 neue Wohnungen nach Berlin-Köpenick. Die neue Infrastruktur und die Wohnangebote werden das Gesicht des Stadtteils nachhaltig prägen.






