Berlin lockert Lärmregeln für WM-Public-Viewing – aber nur unter Bedingungen
Emil LangeBerlin lockert Lärmregeln für WM-Public-Viewing – aber nur unter Bedingungen
Berlin kündigt Sonderregeln für Public-Viewing und WM-Feiern an
Die Hauptstadt hat spezielle Vorschriften für öffentliche Übertragungen und Feiern zur Fußball-Weltmeisterschaft bekannt gegeben. Zwar sind Freiluft-Public-Viewing-Veranstaltungen erlaubt, doch gelten strenge Lärm- und Zeitbeschränkungen. Die deutsche Nationalmannschaft trifft in Gruppe E auf Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador.
Die meisten Gruppenspiele dürfen in Berlin bis 21 Uhr auf Großleinwänden gezeigt werden. Ausnahmen gibt es bei besonders bedeutenden Partien oder an Tagen vor Feiertagen. Spätere Spiele – wie das mögliche Achtelfinale Deutschlands am 29. Juni um 22:30 Uhr MESZ – werden ebenfalls übertragen, wobei die Lärmvorschriften dann gelockert werden.
Vuvuzelas, Trompeten, Trommeln, Trillerpfeifen und Pyrotechnik sind bei allen öffentlichen Übertragungen verboten. Gaststätten und Restaurants dürfen zwar Freiluft-Public-Viewing anbieten, doch könnte die Teilnahme aufgrund später Anstoßzeiten und zusätzlicher Kosten geringer ausfallen. Die Stadt hat bestätigt, dass es auf der Straße des 17. Juni keine groß angelegte Fußballparty geben wird.
Für private Feiern auf Balkonen oder in Gärten müssen Nachbarn im Voraus informiert werden, zudem ist der Lärmpegel niedrig zu halten. Die Lärmausnahmen gelten ausschließlich für öffentliche Veranstaltungen, nicht für private Zusammenkünfte.
Deutschland geht als fünfmaliger Weltmeister ins Turnier – der letzte Titelgewinn datiert aus den USA. Die neuen Regeln sollen den Spaß der Fans mit der Rücksicht auf Anwohner in Einklang bringen. Unterstützer werden aufgefordert, vor späten Feiern die genauen Richtlinien zu prüfen.






