Berlin schafft 53.000 neue Schulplätze – doch der Bedarf bleibt hoch
Berlin macht große Fortschritte beim Ausbau der Schulkapazitäten
In den vergangenen Jahren hat Berlin erhebliche Fortschritte beim Ausbau seiner Schulkapazitäten erzielt. Die Stadt hat massiv investiert, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, da immer mehr Familien in die Region ziehen. Die Bildungsbehörde plant nun weitere Schritte, um mit dem Wachstum Schritt zu halten.
Zwischen 2017 und 2025 stellte Berlin 1,544 Milliarden Euro für die Instandhaltung und Modernisierung bestehender Schulen bereit. Bis zum Schuljahr 2025/2026 wurden im Rahmen der Bauoffensive 32 neue Schulgebäude, 123 Erweiterungen sowie 61 neue Turnhallen fertiggestellt. Durch diese Projekte entstanden rund 53.000 zusätzliche Schulplätze.
Laut Senatsverwaltung für Bildung werden bis zum Beginn des Schuljahres 2026/2027 voraussichtlich 62.000 weitere Plätze hinzukommen. Der Mangel an verfügbaren Plätzen ist seit Start der Initiative bereits von 26.100 auf 24.100 gesunken. Derzeit gibt die Stadt jährlich 1,5 Milliarden Euro für den Schulbau aus.
Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch fordert die Einrichtung einer eigenen Schulbauagentur, um künftige Vorhaben zu beschleunigen. Sie betonte, dass der Ausbau und die Modernisierung von Schulen weiterhin Priorität hätten. Eine neue Sanierungsstrategie soll zusätzlich helfen: Für 2026 und 2027 sind 60 Millionen Euro extra für Reparaturen und Aufwertungen vorgesehen.
Die wachsende Zahl schulpflichtiger Kinder in Berlin treibt die Nachfrage nach weiteren Kapazitäten weiter voran. Die Investitionen der Stadt haben den Engpass bereits verringert und Tausende neue Plätze geschaffen. Mit zusätzlichen Mitteln und neuen Strategien soll sichergestellt werden, dass die Schulen mit dem Bevölkerungswachstum mithalten können.






