Berlin verlängert Aufenthaltstitel für Hunderte Menschen in Notlagen
Der Berliner Senat hat verlängerte Aufenthaltsgenehmigungen für viele ausländische Staatsbürger in Notlagen bewilligt. Senatorin Iris Spranger (SPD) spielte dabei eine zentrale Rolle bei der Prüfung dieser Fälle. Die Entscheidungen brachten für Betroffene in schwierigen Lebensumständen Klarheit und Rechtssicherheit.
Wie aus dem jüngsten Jahresbericht der Härtefallkommission hervorgeht, gingen 367 Anträge ein, die 656 Personen betrafen. Das Gremium prüfte 211 Fälle, wobei Spranger in 217 Fällen die Entscheidung traf. Jeder Antrag wurde individuell unter Berücksichtigung persönlicher und humanitärer Gesichtspunkte bewertet.
In 186 Fällen erging ein positiver Bescheid – das entspricht einer Erfolgsquote von 86 Prozent bei den von Spranger getroffenen Entscheidungen. Insgesamt lag die Bewilligungsquote der Kommission für das Jahr 2024 bei 90 Prozent. In den Vorjahren hatte sie 77 Prozent (2021), 96 Prozent (2022) und 91 Prozent (2023) betragen.
Die meisten Antragstellenden kamen aus der Türkei, Georgien, Aserbaidschan, Armenien, Moldau und Serbien. Das Verfahren ermöglichte vielen Menschen eine verlässliche Perspektive, in Deutschland bleiben zu dürfen.
Die Arbeit der Härtefallkommission hat Hunderten in prekären Situationen Stabilität gegeben. Die hohen Bewilligungsquoten der letzten Jahre zeigen eine kontinuierliche Erfolgsbilanz. Die Entscheidungen ermöglichen es den Betroffenen, ihre Zukunft mit größerer Planungssicherheit zu gestalten.






