Berliner Kreuzung wird neu erfunden: 100-Millionen-Projekt startet mit Abriss des Pressehauses Constanze
Mila VoigtBerliner Kreuzung wird neu erfunden: 100-Millionen-Projekt startet mit Abriss des Pressehauses Constanze
Großes Sanierungsprojekt an der Kreuzung Kurfürstenstraße / An der Urania in Berlin gestartet
In Berlin hat an der Kreuzung Kurfürstenstraße / An der Urania ein umfangreiches Umgestaltungsprojekt begonnen. In der ersten Phase wird das alte Pressehaus Constanze abgerissen, um Platz für einen neuen gemischt genutzten Komplex zu schaffen. Mit einem Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro entstehen bis 2025 Büros, Wohnungen und Einzelhandelsflächen auf dem Gelände.
Die Jahr Group und der Projektentwickler Hamburg Team verantworten den Bau eines 17-stöckigen Büroturms sowie zweier Wohngebäude. Zusammen umfassen sie eine Bruttogeschossfläche von etwa 22.000 Quadratmetern. Das Vorhaben ersetzt das lange leerstehende Pressehaus Constanze, das für den Neubau abgerissen wurde.
Das neue Quartier wird rund 46 Wohnungen sowie 800 Quadratmeter Fläche für Läden und Gastronomie umfassen. Es handelt sich um das erste von vier geplanten Projekten, die in den kommenden Jahren die gesamte Kreuzung umgestalten sollen. Nach und nach wird jede Ecke des Areals neu entwickelt, was das städtische Bild nachhaltig prägen wird.
Die Bauarbeiten haben bereits begonnen; die Fertigstellung ist für 2025 vorgesehen. Das Projekt reiht sich in die allgemeinen Bestrebungen ein, den Bezirk zu modernisieren. Konkrete Gestaltungsvorgaben aus früheren Wettbewerben wurden jedoch nicht veröffentlicht.
Mit dem Vorhaben beginnt eine umfassende Neugestaltung der Kreuzung Kurfürstenstraße. Nach Abschluss werden Wohnraum, Gewerbeflächen und Büros das Viertel bereichern. Weitere Bauabschnitte sollen die Umstrukturierung in den folgenden Jahren vorantreiben.






