Berlins Südosten wird zum neuen Sport- und Infrastruktur-Hotspot mit NBA-Ambitionen
Mila VoigtBerlins Südosten wird zum neuen Sport- und Infrastruktur-Hotspot mit NBA-Ambitionen
Berlins Südosten erhält massiven Schub für Sport und Infrastruktur
Die südöstlichen Bezirke Berlins stehen vor einem großen Ausbau im Sport- und Infrastruktursektor. Geplant sind eine neue Arena mit 15.000 Plätzen in Adlershof, Stadionerweiterungen sowie ein modernes Trainingszentrum. Die Vorhaben sollen die Region zu einem zentralen Knotenpunkt für Sport, Wohnen und Wirtschaft entwickeln.
Die Alba Arena, konzipiert als NBA-taugliche Spielstätte, entsteht zwischen den S-Bahn-Höfen Adlershof und Johannisthal. Mit 15.000 Sitzplätzen könnte sie internationale Basketballturniere ausrichten – darunter möglicherweise eine NBA-Europe-Liga ab 2027. Hinter dem Projekt stehen eine US-amerikanische Bankengruppe und der Berliner Senat, doch der Baubeginn steht noch nicht fest.
Unterdessen modernisiert der 1. FC Union Berlin sein Stadion An der Alten Försterei und errichtet in Köpenick ein neues Trainingszentrum. In der Nähe sucht der Regionalliga-Verein VSG Altglienicke nach einer dauerhaften Spielstätte im selben Bezirk. Die Expansion ist Teil eines größeren Wachstums: Zwischen Adlershof, Köpenick und dem Flughafen BER entstehen neue Wohnungen, Geschäfte und Verkehrsanbindungen.
Zudem wird eine Verkehrsstrategie erarbeitet, um die Erreichbarkeit der Veranstaltungsorte zu verbessern und die Belastung für das lokale Straßennetz zu verringern. Die Arena könnte zudem als Veranstaltungsort für Konzerte und Großevents dienen und so die Attraktivität der Region steigern.
Die Projekte markieren einen Wandel hin zu einer sportgetriebenen Stadtentwicklung im Südosten Berlins. Falls realisiert, würden die Alba Arena und die Stadionaufwertungen mit neuem Wohnraum und Verkehrsprojekten einhergehen. Aktuell laufen Machbarkeitsstudien und Planungen – konkrete Zeitpläne für Bau oder Veranstaltungen stehen jedoch noch aus.






