10 April 2026, 20:33

Britische Wirtschaft 2025: Nur 1,4 Prozent Wachstum trotz leichter Erholung

Liniengraph mit der Bezeichnung "M4-Geldbestand gebrochen angepasst in Großbritannien", der die Trends der britischen Inflation und Verbraucherpreise auf einem weißen Hintergrund zeigt.

Britische Wirtschaft 2025: Nur 1,4 Prozent Wachstum trotz leichter Erholung

Die britische Wirtschaft zeigte 2025 nur ein schwaches Wachstum, mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um lediglich 1,4 Prozent über das gesamte Jahr. Trotz eines leichten Zuwachses bei den Haushaltseinkommen und den Unternehmensausgaben warnen Analysten vor anhaltenden Herausforderungen. Experten beschreiben das Land mittlerweile als "in der Stagnation gefangen" – belastet durch globale Wirtschaftsprobleme.

Laut offiziellen Zahlen wuchs die britische Wirtschaft 2025 um 1,4 Prozent – leicht über der früheren Prognose von 1,3 Prozent. Im letzten Quartal fiel das Wachstum jedoch minimal aus: Das BIP stieg lediglich um 0,1 Prozent. Das reale verfügbare Einkommen der Haushalte verbesserte sich zwar um 1,2 Prozent, und die Unternehmensinvestitionen legten im Jahresverlauf um zwei Prozent zu.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) wies auf die besondere Verwundbarkeit Großbritanniens durch steigende Energiepreise hin und bezeichnete das Land als "besonders anfällig" für höhere Gaspreise. Seit Beginn des Krieges sind die Gaspreise im Vereinigten Königreich um mehr als 70 Prozent explodiert. Der Ökonom Jonathan Raymond charakterisierte die Gesamtlage für 2025 als "in der Stagnation feststeckend".

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Ein Sprecher des Schatzamts entgegnete, die Regierung verfüge über einen Plan, um die Staatsfinanzen vor globaler Instabilität abzusichern. Dennoch haben City-Analysten ihre Wachstumsprognosen für 2026 bereits nach unten korrigiert – ein weiteres Zeichen für wirtschaftliche Unsicherheit.

Die Aussichten für die britische Wirtschaft bleiben prekär: Schwaches Wachstum und hohe Energiepreise bremsen die Erholung. Zwar verzeichneten Haushaltseinkommen und Unternehmensausgaben moderate Zuwächse, doch die angepassten Vorhersagen deuten auf ein schwierigeres Jahr hin. Die Regierung betont, ihre finanziellen Schutzmaßnahmen würden helfen – doch der Druck durch die globalen Märkte hält an.

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