Buchhalterin soll 4 Millionen Rubel in Komi veruntreut haben
Eine ehemalige Buchhalterin in der Republik Komi sieht sich schweren Betrugsvorwürfen ausgesetzt, nachdem sie angeblich über 4 Millionen Rubel unterschlagen haben soll. Die Behörden haben Ermittlungen gegen sie eingeleitet.
Die Frau arbeitete als Buchhalterin in einer Abteilung der Verwaltung des Stadtkreises Koigorodski. Über mehrere Jahre hinweg manipulierte sie wiederholt die Gehaltslisten, um Gelder auf ihr eigenes Konto umzuleiten.
Das Investigativkomitee Russlands für die Republik Komi hat nun ein Strafverfahren gegen sie eingeleitet. Ihr wird groß angelegter Betrug gemäß Paragraf 159, Absatz 4 des russischen Strafgesetzbuchs vorgeworfen.
Bei einer Verurteilung droht der ehemaligen Mitarbeiterin eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren.
Der Fall zeigt, wie mangelnde finanzielle Kontrollen die Veruntreuung öffentlicher Mittel ermöglichten. Im Rahmen des Gerichtsverfahrens wird geklärt, ob die Angeklagte durch gefälschte Unterlagen Millionen veruntreut hat.






