Buffalo Sabres kämpfen mit überfülltem Kader um Eiszeit und Play-off-Chancen
Lina SeidelBuffalo Sabres kämpfen mit überfülltem Kader um Eiszeit und Play-off-Chancen
Die Buffalo Sabres stehen vor einem Kader-Dilemma, wenn sie mit 27 Spielern im Gepäck nach Kalifornien reisen. Darunter kämpfen 15 Stürmer, neun Verteidiger und drei Torhüter um Eiszeit. Trainer Lindy Ruff betont: Wer bereit ist, wird seinen Platz in der Aufstellung verdienen.
Trotz eines überfüllten Banks und begrenzter Kaderplätze bleibt der Fokus der Mannschaft auf dem Gewinn einzelner Spiele – Schritt für Schritt.
Aktuell zählen die Sabres 26 aktive Spieler zu ihrem Aufgebot, zusätzlich zum verletzten Verteidiger Conor Timmins, der seit 36 Spielen mit einem Beinbruch ausfällt. Zwar trainiert er bereits wieder mit dem Team, ein Comeback-Termin steht jedoch noch nicht fest.
Mit nur noch 13 Spielen in der regulären Saison drängen die Stürmer Josh Dunne und Tyson Kozak sowie Verteidiger Michael Kesselring auf Einsatzzeiten. Auch die Neuzugänge Tanner Pearson und Luke Schenn, die per Trade verpflichtet wurden, könnten sich in die Aufstellung spielen. Ruff macht klar: Spielzeit ist stets umkämpft – unabhängig von jüngsten Erfolgen.
Normalerweise sind NHL-Kader vor der Trade-Deadline auf 23 Spieler begrenzt. Doch danach haben die Sabres nun mehr Akteure als Plätze. Um alle bei Laune zu halten, sorgt das Athletik- und Konditionsteam dafür, dass auch die gesunden Reservisten spielfit bleiben. Ruffs Philosophie ist simpel: Wer zeigt, dass er bereit ist, bekommt seine Chance.
Da die Mannschaft zuletzt stark auftrat, sind erzwungene Änderungen in der Aufstellung unwahrscheinlich. Dennoch bleibt der Konkurrenzkampf um Eiszeit hart, während die Sabres in der heißen Phase der Saison Tiefe und Kontinuität unter einen Hut bringen müssen.
Die anstehende Auswärtstour wird zeigen, ob das Team den großen Kader effektiv managen und gleichzeitig die Ergebnisse stimmen können. Mit mehreren Spielern, die um Minuten kämpfen, hält Ruff die Tür für jeden offen, der bereit ist, seinen Beitrag zu leisten. Die letzten 13 Partien werden entscheiden, wer sich durchsetzt – und wer von der Tribüne aus zuschauen muss.






