Bundeskanzleramt sucht kreativen Platz für neue Kanzlerporträts
Platzmangel in der Kanzlergalerie des Bundeskanzleramts
Im Bundeskanzleramt wird es eng in der Kanzlergalerie. Derzeit reihen sich sieben gemalte Porträts ehemaliger Regierungschefs an einer Wand im ersten Obergeschoss des Berliner Regierungsgebäudes aneinander. Doch mit zwei weiteren Porträts, die noch hinzukommen sollen, müssen die Verantwortlichen nun eine Lösung finden, um sie unterzubringen.
Aktuell zeigt die Galerie die Porträts von sieben Altkanzlern in einer geraden Reihe. Nur ein weiterer Platz in derselben Größe ist noch frei – direkt neben dem Bild von Gerhard Schröder.
Das Porträt von Angela Merkel ist noch nicht fertiggestellt; aus ihrem Büro heißt es, Details würden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Olaf Scholz’ Team hat sich bisher noch nicht für ein eigenes Porträt entschieden. Wann die Arbeiten abgeschlossen, die Bilder übergeben oder in die Sammlung aufgenommen werden, steht ebenfalls noch nicht fest.
Um das Platzproblem zu lösen, prüfen die Verantwortlichen eine neue Anordnung nach dem Vorbild des „Petersburger Hängens“. Diese Methode würde es ermöglichen, mehr Porträts unterzubringen, ohne die Fläche der Galerie zu erweitern.
Die Umgestaltung der Kanzlergalerie befindet sich noch in der Planungsphase. Ohne festen Zeitplan bleibt ungewiss, wann Merkels und Scholz’ Porträts hinzugefügt werden. Eventuelle Änderungen hängen von der endgültigen Entscheidung über das neue Layout der Galerie ab.






