Chaos an US-Flughäfen: TSA-Mitarbeiter streiken nach wochenlanger Gehaltsblockade
Lina SeidelChaos an US-Flughäfen: TSA-Mitarbeiter streiken nach wochenlanger Gehaltsblockade
Teilweise Regierungsstilllegung in den USA: TSA-Mitarbeiter arbeiten seit Mitte Februar ohne Bezahlung
Seit Mitte Februar arbeiten Tausendende Mitarbeiter der US-Transportbehörde TSA aufgrund einer teilweisen Regierungsstilllegung ohne Lohn. Die Situation führt zu steigenden Fehlzeiten, Kündigungen und langen Wartezeiten an großen Flughäfen im ganzen Land. Präsident Trump würdigte zwar den Einsatz der Beamten, doch die Sorge über Personalengpässe nimmt weiter zu.
Die Stilllegung begann am 13. Februar 2026 und ließ rund 50.000 TSA-Mitarbeiter ohne Gehalt zurück. Bis Ende Februar hatten bereits über 300 ihren Job gekündigt, während unentschuldigte Fehlzeiten sich mehr als verdoppelten. An Flughäfen wie Houston Hobby und New Orleans bildeten sich Sicherheitskontrollschlangen von über drei Stunden – mit erheblichen Folgen für den Reiseverkehr.
Der Personalmangel zwang die TSA, einen Kontrollpunkt am Flughafen Philadelphia International vorübergehend zu schließen. Unterdessen warnten Bundesstaatsanwälte vor harten Strafen für Gewalttaten gegen TSA-Beamte und Polizeikräfte. In einem Vorfall in Dallas wurde ein Mann aus Kalifornien angeklagt, weil er am Flughafen Love Field TSA-Mitarbeiter und Polizisten angegriffen haben soll.
Vertreter des Heimatschutzministeriums (DHS) äußerten die Befürchtung, dass eine anhaltende Stilllegung die Personalnot weiter verschärfen könnte. Die Behörde kämpft bereits jetzt darum, den Betrieb aufrechtzuerhalten, während immer mehr Mitarbeiter kündigen oder krankheitsbedingt ausfallen – was zu weiteren Verzögerungen für Reisende im ganzen Land führt.
Die Auswirkungen der Stilllegung auf den TSA-Betrieb bleiben gravierend, eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht. Lange Warteschlangen, geschlossene Kontrollpunkte und wachsende Spannungen zeigen die Belastung der unbezahlt arbeitenden Beschäftigten. Die Behörden beobachten die Lage genau, während Fehlzeiten und Kündigungen weiter steigen.