23 March 2026, 19:11

China Open: 13-Jährige besiegt Olympiasiegerin und schreibt Schwimmgeschichte

Gruppe von Athleten, die Wasserball in einem Pool während der 2016 FINA World Championships in Kazan spielen, mit Zuschauern auf der linken Seite und einer Anzeigetafel mit Event-Branding im Hintergrund.

China Open: 13-Jährige besiegt Olympiasiegerin und schreibt Schwimmgeschichte

China Open: Junge Talente glänzen gegen Weltklasse – und schreiben Geschichte

Beim kürzlich ausgetragenen China Open traten 17 der weltbesten Schwimmer an, darunter vier Spitzenathleten aus den USA und Australien. Die Veranstaltung bot jungen chinesischen Sportlern eine seltene Gelegenheit, sich auf heimischem Boden mit internationaler Elite zu messen. Zu den Höhepunkten zählte der Sieg einer erst 13-jährigen Lokalschwimmerin über eine Olympiamedaillengewinnerin – sowie der Fall eines langjährigen Weltrekords.

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Das Teilnehmerfeld umfasste Topnamen wie die US-Amerikanerin Gretchen Walsh, die die 50 Meter und 100 Meter Schmetterling mit Zeiten von 25,12 bzw. 55,22 Sekunden dominierte. Kate Douglass sicherte sich den Sieg über 200 Meter Brust in 2:21,03 Minuten, während Regan Smith sowohl über 100 Meter als auch 200 Meter Rücken Gold holte. Der Australier Cameron McEvoy setzte jedoch den größten Akzent: Er pulverisierte den Weltrekord über 50 Meter Freistil mit einer Zeit von 20,88 Sekunden und löschte damit eine 17 Jahre alte Bestmarke aus den Büchern.

Das offene Format ermöglichte aufstrebenden chinesischen Schwimmstars, sich mit erfahrenen Profis im selben Becken zu messen. Die erst 13-jährige Yu Zidi sorgte für eine Sensation, als sie die Olympia-Zweite Regan Smith über 200 Meter Schmetterling schlug. Zudem steigerte sie ihre persönliche Bestzeit über 400 Meter Lagen. Auch andere junge Talente wie Liu Xinting, Lu Xingchen und Wu Yunhan hinterließen mit starken Leistungen Eindruck.

Zhang Zhanshuo verbesserte seine Zeit über 1500 Meter Freistil und führte seinen Fortschritt auf das wettkampferprobte Umfeld zurück. Mit dem höchsten Preisgeld im chinesischen Schwimmsport – 10.000 Dollar für Gold, 6.000 für Silber und 4.000 für Bronze – setzte die Veranstaltung zusätzliche Anreize. Die Organisatoren konzipierten den Wettbewerb als Sprungbrett, um Nachwuchsathleten schrittweise an die Anforderungen der Seniorenkonkurrenz heranzuführen.

Das China Open bot jungen Schwimmern eine Bühne, um vor großen Events wie den Olympischen Spielen 2028 Erfahrung im Spitzenrennsport zu sammeln. Durch den Abbau von Barrieren zwischen Nationalteam-Stars und aufstrebenden Talenten sollte der Wettbewerb einen größeren Pool erfahrener Athleten schaffen. Die rekordträchtigen Leistungen und Überraschungssiege unterstrichen dabei seine Bedeutung als Schmiede zukünftiger Champions.

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