China und Pakistan fordern sofortigen Waffenstillstand im Golf und Nahen Osten
Hannah RichterChina und Pakistan fordern sofortigen Waffenstillstand im Golf und Nahen Osten
China und Pakistan haben nach hochrangigen Gesprächen in Peking zu einem sofortigen Waffenstillstand im Golf und im Nahen Osten aufgerufen. Der chinesische Außenminister Wang Yi traf sich mit seinem pakistanischen Amtskollegen Ishaq Dar, um über die eskalierenden Spannungen in der Region zu beraten. Beide Seiten forderten die unverzügliche Aufnahme von Friedensverhandlungen.
Während des Treffens betonten Wang Yi und Ishaq Dar die Dringlichkeit, Zivilisten und zivile Ziele in bewaffneten Konflikten zu schützen. Sie verlangten zudem die sichere und geordnete Passage von zivilen und Handelsschiffen durch die Straße von Hormus. Die Sicherheit von festgefahrenen Schiffen und ihren Besatzungen wurde als vorrangiges Anliegen hervorgehoben.
Die beiden Minister bekräftigten ihre Achtung vor der Souveränität und territorialen Unversehrtheit des Iran und der Golfstaaten. Sie setzten sich für eine stärkere multilaterale Zusammenarbeit im Rahmen der Vereinten Nationen ein. Zudem wurde der Aufbau einer dauerhaften Friedensordnung auf der Grundlage der Charta der UNO und des Völkerrechts gefordert.
Die Gespräche mündeten in einen gemeinsamen Appell zur Deeskalation und zum Dialog. China und Pakistan vereinbarten, bei der Förderung der Stabilität in der Region enger zusammenzuarbeiten. Ihre Erklärungen spiegeln die wachsende Sorge über die humanitären und wirtschaftlichen Folgen des anhaltenden Konflikts wider.






