China verschärft Kontrollen gegen Betrug in der Grundkrankenversicherung
Hannah RichterChina verschärft Kontrollen gegen Betrug in der Grundkrankenversicherung
Chinas Nationale Gesundheitsversorgungsbehörde (NHSA) hat neue Richtlinien veröffentlicht, um die Aufsicht über den Grundkrankenversicherungstopf zu verstärken. Die Regelungen zielen auf Betrug und den missbräuchlichen Umgang mit öffentlichen Gesundheitsressourcen durch Einrichtungen und Einzelpersonen ab.
Die überarbeiteten Vorschriften legen klare Strafen für illegale Aktivitäten fest. Der Weiterverkauf von Medikamenten, medizinischen Hilfsmitteln oder Leistungen, die bereits über den Versicherungstopf abgedeckt sind, wird künftig als betrügerischer Wiederverkauf gewertet. Personen, die wissentlich an solchen Machenschaften beteiligt sind, müssen mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.
Auch zugelassene medizinische Einrichtungen könnten zur Verantwortung gezogen werden. Ermutigen sie Patienten dazu, Behandlungen in Anspruch zu nehmen oder Medikamente unter falscher Identität zu erwerben, droht ihnen der Vorwurf des Versicherungsbetrugs.
Um die Einhaltung der Vorschriften zu verbessern, führt die Behörde landesweit Pilotprogramme zur Bonitätsüberwachung ein. Diese sollen sowohl Gesundheitsdienstleister als auch Versicherte überwachen, um Missbrauch zu verhindern.
Die neuen Maßnahmen zielen darauf ab, die Kontrolle über die öffentlichen Gesundheitsausgaben zu verschärfen. Einrichtungen und Einzelpersonen, die gegen die Regeln verstoßen, müssen mit Bußgeldern oder anderen Sanktionen rechnen. Die Pilotprogramme werden testen, wie eine kreditbasierte Überwachung Betrug im System reduzieren kann.






