22 March 2026, 22:33

Christian Schoch wird neuer Oberbürgermeister von Kempten nach spannender Stichwahl

Plakat für die Nominierung des Stadtrats-47. Bezirk mit einem Adler, einer Hand mit einem Hammer und dem Namen "Fred C Wagner" oben.

Christian Schoch wird neuer Oberbürgermeister von Kempten nach spannender Stichwahl

Kempten hat nach einer mit Spannung verfolgten Stichwahl einen neuen Oberbürgermeister gewählt. Christian Schoch von den Freien Wählern setzte sich mit 55 Prozent der Stimmen durch und beendete damit die Amtszeit von Thomas Kiechle. Die Wahl fand am 8. März 2026 statt, die Wahlbeteiligung lag bei 43,6 Prozent.

Der Wahlkampf um das Bürgermeisteramt begann zwar bereits am 8. März, doch kein Kandidat erreichte eine absolute Mehrheit. Amtsinhaber Thomas Kiechle (CSU) erhielt in der ersten Runde 45 Prozent der Stimmen, während Herausforderer Christian Schoch (Freie Wähler) zwei Wochen später in der Stichwahl mit 55 Prozent siegte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Kiechle hatte die Wahl 2020 noch mit 54,32 Prozent für sich entschieden. Diesmal jedoch überzeugte Schochs Kampagne – und brachte den Freien Wählern die Führung in der Stadt.

Die politische Zusammensetzung des Stadtrats ist seit 2020 weitgehend unverändert geblieben. Die CSU hält 26,48 Prozent der Sitze, gefolgt von den Freien Wählern (21,78 Prozent) und den Grünen (19,16 Prozent). Andere Parteien wie SPD, AfD und FDP kommen auf kleinere Anteile.

Kempten, eine Stadt mit 72.286 Einwohnern, liegt auf 674 Metern über dem Meeresspiegel. Sie ist Austragungsort großer Veranstaltungen wie der Allgäuer Festwoche, des Kemptener Jazzfrühlings und des Campus Open Air. Wahrzeichen wie die St.-Lorenz-Basilika und das Einkaufszentrum Forum Allgäu prägen das städtische Leben.

Christian Schoch wird Kempten künftig als neuer Oberbürgermeister führen. Das Wahlergebnis markiert einen Wechsel in der lokalen Führung nach sechs Jahren unter Kiechle. Offizielle Aufzeichnungen zu weiteren parteipolitischen Verschiebungen liegen zwar nur begrenzt vor, doch die politische Landschaft der Stadt hat erstmals seit 2020 eine größere Veränderung erfahren.

Lesen Sie auch:

Quelle