24 March 2026, 10:37

Coop erhöht Coca-Cola-Preise – während Konkurrenten wie Migros und Denner sparen lassen

Liniendiagramm, das die europäischen Kunststoffmarkt-Trends im Jahr 2017 veranschaulicht, mit begleitendem erklärendem Text.

Coop erhöht Coca-Cola-Preise – während Konkurrenten wie Migros und Denner sparen lassen

Die Schweizer Supermarktkette Coop hat die Preise für Coca-Cola-Getränke erhöht, während Konkurrenten wie Migros und Denner ihre Preise stabil halten. Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Coop seinen Marktanteil im Schweizer Coca-Cola-Geschäft kontinuierlich ausbaut und die Mitbewerber in den letzten Jahren überflügelt hat. Denner prüft nun Möglichkeiten, die Kosten für Kundinnen und Kunden niedrig zu halten – darunter auch der Import günstigerer Alternativen aus dem Ausland.

Die Preiserhöhung trat am 19. Februar 2023 in Kraft und betrifft die meisten bei Coop verkauften Coca-Cola-Produkte. Eine 0,5-Liter-Flasche Coca-Cola Classic oder Zero kostet seitdem 5 Rappen mehr, was einem Anstieg von 3,3 Prozent entspricht. Bei einigen anderen Getränken der Marke stieg der Preis um über 4 Prozent. Coop begründete die Anpassung mit gestiegenen Lieferantenkosten.

Während Coop die Preise anhebt, sind Migros, Lidl und Denner diesem Schritt nicht gefolgt. Migros bietet Coca-Cola-Getränke nach wie vor zu niedrigeren Preisen an als Coop. Diese Entscheidung fällt in eine Phase, in der Coop im vergangenen Jahr die Preise für über 1.900 Produkte gesenkt hatte – darunter auch die hauseigenen Cola-Discount-Getränke.

Marktdaten des Analyseunternehmens Nielsen zeigen, dass Coop seine führende Position im Coca-Cola-Verkauf weiter ausbaut. Zwischen 2021 und 2025 stieg der Marktanteil des Unternehmens von 28 auf 32 Prozent und überholte damit Migros, dessen Anteil im selben Zeitraum von 35 auf 31 Prozent sank. Denner und Aldi verloren gemeinsam Marktanteile – von 25 auf 22 Prozent.

Denner-Chef Torsten Friedrich betont die Bedeutung wettbewerbsfähiger Preise im Schweizer Einzelhandel. Das Unternehmen erwägt nun Parallelimporten, etwa den Bezug von Coca-Cola aus Polen, um Kunden günstigere Optionen anbieten zu können.

Mit der Preiserhöhung hebt sich Coop von anderen großen Detailhändlern in der Schweiz ab. Denners möglicher Schritt, günstigere Coca-Cola-Produkte zu importieren, könnte Verbrauchern mehr erschwingliche Wahlmöglichkeiten bieten. Die Entwicklung spiegelt den anhaltenden Wettbewerb im Schweizer Lebensmittelhandel wider, in dem die Preispolitik für Kundinnen und Kunden ein entscheidender Faktor bleibt.

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