CSU-Kandidat Schlemmer bricht 54 Jahre SPD-Herrschaft in Aschaffenburg
Mila VoigtCSU-Kandidat Schlemmer bricht 54 Jahre SPD-Herrschaft in Aschaffenburg
Markus Schlemmer von der Christlich-Sozialen Union (CSU) hat die Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Aschaffenburg gewonnen. Er setzte sich gegen den langjährigen Amtsinhaber Jürgen Herzing von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) durch und beendete damit fünf Jahrzehnte SPD-Führung in der Stadt. Schlemmer wird am 1. Mai sein Amt antreten – als erster CSU-Bürgermeister Aschaffenburgs seit Generationen.
Die Wahl markiert einen historischen Wandel für Aschaffenburg, wo die Sozialdemokraten das Bürgermeisteramt seit 1970 innehatten. Im ersten Wahlgang lag Schlemmer mit 41,1 Prozent der Stimmen vorn, während Herzing 38,2 Prozent erreichte. Daraufhin kam es zur Stichwahl.
Am Wahltag betrug die Wahlbeteiligung 47,5 Prozent. Schlemmer errang einen deutlichen Sieg mit 56,3 Prozent der gültigen Stimmen, während Herzing auf 43,7 Prozent kam. Das Ergebnis besiegelt die Rückkehr der CSU ins Rathaus nach Jahrzehnten SPD-Dominanz.
Schlemmers Erfolg beendet eine 54-jährige Ära sozialdemokratischer Bürgermeister in Aschaffenburg. Seine Amtszeit beginnt am 1. Mai und bringt die CSU zurück an die Spitze der kommunalen Politik. Das Wahlergebnis spiegelt einen klaren Wandel im lokalen Wahlverhalten wider.






