Dallas County kämpft mit maroden Wahlgeräten vor entscheidenden Wahlen
Emil LangeDallas County kämpft mit maroden Wahlgeräten vor entscheidenden Wahlen
Dallas County steht unter Druck, veraltete Wahlgeräte dringend zu ersetzen
Nach Jahren der Warnungen sieht sich der Dallas County mit wachsendem Druck konfrontiert, seine in die Jahre gekommene Wahltechnik auszutauschen. Das aktuelle System, das vor neun Jahren für 25 Millionen Dollar angeschafft wurde, nähert sich dem Ende seiner Nutzungsdauer und hat in jüngsten Wahlen wiederholt für Probleme gesorgt.
Die Schwächen traten besonders während der Vorwahlen im März zutage. Wähler mussten lange Wartezeiten in Kauf nehmen, verursacht durch leere Akkus, defekte Geräte und langsame Stimmzettel-Scanner. County-Kommissar John Wiley Price hatte bereits zuvor Bedenken geäußert, dass technische Ausfälle zu einer Entrechtung der Wähler führen könnten.
Wahlleiter Paul Adams steht nun in Verhandlungen mit dem Anbieter ES&S, um Lösungen zu finden. Sowohl die County-Kommissare als auch die Wahlbehörde sind sich einig, dass Modernisierungen nötig sind – doch Änderungen werden nicht mehr rechtzeitig vor den Stichwahlen im Mai umgesetzt werden können. Kommissarin Elba Garcia schlug vor, stattdessen neue Geräte zu leasen, anstatt eine weitere Großanschaffung zu tätigen.
Die Gespräche werden fortgesetzt, während sich die Verantwortlichen auf die Midterm-Wahlen im November vorbereiten. Ziel ist es, weitere Störungen zu vermeiden, auch wenn ein Austausch der Technik Zeit in Anspruch nehmen wird.
Das Wahlsystem des Countys, das 2015 beschafft wurde, gilt mittlerweile als veraltet und unzuverlässig. Zwar laufen aktuell Vorbereitungen für ein Update, doch bestätigen die Behörden, dass neue Geräte nicht mehr rechtzeitig für die anstehenden Wahlen im Mai bereitstehen werden. Verhandlungen mit Herstellern und mögliche Leasingoptionen bleiben zentrale Schritte auf dem Weg zu den Novemberwahlen.






