Denkmalgeschützte Bürogebäude in Wilmersdorf werden bis 2033 saniert
Hannah RichterDenkmalgeschützte Bürogebäude in Wilmersdorf werden bis 2033 saniert
Großes Sanierungsprojekt startet bald an denkmalgeschützten Bürogebäuden in Berlin-Wilmersdorf
Die Deutsche Rentenversicherung Bund wird im Februar 2023 mit der Modernisierung ihrer historischen Immobilien in Berlin-Wilmersdorf beginnen. Die Arbeiten an den unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden sollen bis 2033 dauern und umfassen die Erneuerung der Fassaden sowie die Schaffung moderner, kollaborativer Arbeitsbereiche im Inneren.
Das Projekt wird in zwei Phasen umgesetzt. Die erste Phase konzentriert sich auf den Bereich nördlich der Westfälischen Straße und soll bis 2028 abgeschlossen sein. Die zweite Phase folgt anschließend und wird die gesamten Sanierungsarbeiten bis 2033 abschließen.
Eines der zentralen Gebäude, das umgestaltet wird, ist der Verwaltungssitz in der Ruhrstraße, der 1921 errichtet wurde. Seine veraltete Fassade erhält einen modernen Eingangsbereich mit öffentlichem Zugang und Serviceangeboten. Im Inneren werden die alten Bürostrukturen zu flexiblen, teamorientierten Arbeitsflächen umgebaut.
Nachhaltigkeit spielt dabei eine wichtige Rolle: Im Rahmen der Sanierung werden Solaranlagen auf den Dächern installiert. Die notwendige Baugenehmigung für die Maßnahmen wurde bereits von der zuständigen Behörde erteilt.
Die am Standort beschäftigten Mitarbeiter wurden über den langfristigen Zeitplan informiert. Da sich die Umbaumaßnahmen über ein Jahrzehnt erstrecken, werden die Veränderungen schrittweise erfolgen.
Die Sanierung bringt erhebliche Modernisierungen für die historischen Gebäude, ohne ihren Denkmalschutz-Status zu beeinträchtigen. Bis 2033 entstehen so moderne Arbeitsumgebungen, ein verbessertes öffentliches Angebot und nachhaltige Energielösungen. Der stufenweise Ansatz sorgt dafür, dass die Umgestaltung mit möglichst geringen Beeinträchtigungen über die nächsten zehn Jahre realisiert wird.