Denver kämpft um den Demokratischen Nationalkonvent 2028 – und eine halbe Milliarde Dollar
Emil LangeDenver kämpft um den Demokratischen Nationalkonvent 2028 – und eine halbe Milliarde Dollar
Denver bewirbt sich um die Austragung des Demokratischen Nationalkonvents (DNC) 2028. Die Stadtführung hat vor einem Auswahlgremium ihre Argumente vorgebracht und dabei die Vorbereitungen sowie die finanzielle Planung hervorgehoben. Sollte Denver den Zuschlag erhalten, könnte die Veranstaltung der lokalen Wirtschaft fast eine halbe Milliarde Dollar einbringen.
Vertreter des DNC besichtigten kürzlich Denver, um Hotels, Restaurants und Kongresszentren zu begutachten. Bürgermeister Mike Johnston und andere Stadtvertreter trafen sich mit dem Komitee, um darzulegen, warum Denver gegenüber Konkurrenten wie Atlanta, Chicago, Philadelphia und Boston die bessere Wahl sei.
Der Bürgermeister verglich die wirtschaftlichen Auswirkungen der Ausrichtung des DNC mit „vier Super Bowls in Folge“. Die Organisatoren schätzen, dass die Stadt zwischen 75 und 90 Millionen Pfund aufbringen müsste, um die Kosten zu decken. Denver hat bereits eine detaillierte Finanzstrategie ausgearbeitet, um die notwendigen Mittel zu sichern.
Eine endgültige Entscheidung über den Austragungsort wird bis Ende des Jahres erwartet. Der Konvent würde auf Denvers bestehende Infrastruktur zurückgreifen, darunter das Kongresszentrum und das Verkehrsnetz.
Bei einem Erfolg würde Denvers Bewerbung einen erheblichen wirtschaftlichen Aufschwung bedeuten – die Prognosen liegen bei fast einer halben Milliarde Dollar. Die Stadt hat klare Pläne vorgelegt, um die Finanzierungsanforderungen zu erfüllen und die logistischen Herausforderungen zu meistern. Die Bekanntgabe der DNC-Entscheidung steht noch vor Ende 2024 an.






