20 March 2026, 16:36

Deutschlands Apotheker werden immer älter – droht ein Personalnotstand?

Plakat zum 70-jährigen Jubiläum des Kaiser-Huldigungsfestes in Berlin, Deutschland, mit einer Gruppe von Menschen umgeben von Text und Zahlen in einem Rahmen.

Deutschlands Apotheker werden immer älter – droht ein Personalnotstand?

Deutschlands Apotheker werden immer älter – Nachwuchsmangel droht

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Die Belegschaft in deutschen Apotheken altert zusehends, während der Anteil jüngerer Fachkräfte spürbar zurückgeht. Aktuelle Zahlen zeigen: Das Durchschnittsalter von Apothekern in öffentlichen Apotheken liegt mittlerweile bei 48,4 Jahren. Dieser Trend wirft Fragen zur künftigen Personalversorgung auf, da viele ältere Beschäftigte bald in Rente gehen werden.

Die neuesten Daten offenbaren eine deutliche Alterslücke in der Branche. Die größte Gruppe, 13,5 Prozent, ist zwischen 56 und 60 Jahre alt. Gleichzeitig sind nur 10,7 Prozent unter 30 – der kleinste Altersabschnitt im Berufsstand.

Noch älter sind im Schnitt die Apothekenleiter: Ihr Durchschnittsalter beträgt 53,6 Jahre. Berichten zufolge war 2023 etwa ein Drittel von ihnen über 60 Jahre alt – ein klares Indiz für den Mangel an jungem Führungspersonal. Für 2024 liegen keine genauen Zahlen zum Anteil der unter 30-Jährigen vor, und auch Vergleiche mit anderen EU-Ländern fehlen.

Doch nicht nur in Apotheken macht sich der demografische Wandel bemerkbar. Fast ein Drittel aller Apotheker ist 56 Jahre oder älter – im Vergleich zu etwa einem Viertel der deutschen Erwerbstätigen zwischen 55 und 64 Jahren. Da bis 2039 über 13,4 Millionen Babyboomer in den Ruhestand wechseln werden, könnte sich die Personalknappheit in Apotheken weiter verschärfen.

Die Überalterung der Branche deutet auf kommende Herausforderungen hin. Wenn erfahrene Apotheker ausscheiden, steht zu wenig Nachwuchs bereit, um die Lücken zu füllen. Diese Schieflage könnte in den nächsten Jahren die Versorgungsqualität und den Betrieb von Apotheken beeinträchtigen.

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