Dinslakens erstes Stadtgespräch bringt Bürger und Politik an einen Tisch
Emil LangeDinslakens erstes Stadtgespräch bringt Bürger und Politik an einen Tisch
Dinslaken hat am 11. März 2026 sein erstes Stadtgespräch im Stadtteil Hiesfeld veranstaltet. Rund 70 Bürger trafen sich mit Bürgermeister Simon Panke und Stadtkämmerer Achim Thomae, um über Haushaltsfragen, Projekte und lokale Themen zu sprechen. Die Veranstaltung startete eine neue Phase der Bürgerbeteiligung in der Stadt.
Beim Treffen stellten die Anwesenden Fragen zu möglichen Steuererhöhungen, der Zukunft der Eishalle und den Zeitplänen für Schulneubauten. Auch die hohen Fehlzeiten in der Stadtverwaltung wurden thematisiert. Bürgermeister Panke kündigte mehrere konkrete Maßnahmen an: Die EBGS-Schule bekommt eine neue Turnhalle, die Feuerwehrwache in Eppinghoven wird saniert, und weitere Straßenlaternen wechseln auf LED-Technik.
Panke erläuterte zudem die Entwicklung der Grundsteuer B, die für bebaute Grundstücke gilt. Zwischen 2021 und 2025 stiegen die Einnahmen aus dieser Steuer von 25 Millionen auf 32 Millionen Euro. Die Stadt schloss 2024 mit einem Überschuss von 8 Millionen Euro ab. Ein weiteres Stadtgespräch ist für den Herbst geplant. Die Rückmeldungen der Bevölkerung sollen künftig stärker in Entscheidungen zu Steuern, Infrastruktur und Dienstleistungen einfließen.
Das erste Stadtgespräch markiert den Beginn eines neuen Beteiligungsformats in Dinslaken. Die Diskussionen und das geplante Herbsttreffen werden die künftige Ausrichtung der Stadtpolitik mitgestalten. Bürger können so direkt auf Haushaltsfragen und lokale Projekte Einfluss nehmen.