Dita Von Teese wehrt sich gegen Feminismus-Vorwürfe und startet Europa-Tournee
Hannah RichterDita Von Teese als 'antifeministisch' zu bezeichnen, ist 'unsinnig' - Dita Von Teese wehrt sich gegen Feminismus-Vorwürfe und startet Europa-Tournee
Dita Von Teese hat Vorwürfe zurückgewiesen, ihre Burlesque-Auftritte seien antifeministisch, und das Etikett als "völlig absurd" bezeichnet. Die gefeierte Künstlerin, die maßgeblich für die Wiederbelebung der modernen Burlesque steht, bringt ihre neueste Show Nocturnelle im Frühjahr nach Mitteleuropa. Stationen sind unter anderem Berlin, Oberhausen und Wien, weitere Auftritte folgen in Antwerpen.
Von Teese fand ihren Weg zur Burlesque, nachdem ihr Traum, Primaballerina zu werden, geplatzt war. Anfangs machte sie mit der Organisation von Fetisch-Partys in US-Städten und London auf sich aufmerksam. Doch der Erfolg stellte sich nicht über Nacht ein – selbst acht Jahre nach ihrem Debüt arbeitete sie noch in einem Dessous-Geschäft, um über die Runden zu kommen.
Heute sind ihre Shows weltweit ausverkauft. Sie betont, dass ihre Auftritte das Gegenteil von Frauenobjektivierung bewirken: Sie feiern den weiblichen Körper und stärken das Selbstbewusstsein des Publikums. Kritiker werfen ihr hingegen vor, mit ihrem provokanten Stil feministische Werte zu untergraben.
Die Nocturnelle-Tournee startet im April mit Auftritten in Oberhausen am 9. und in Antwerpen am 20. des Monats. Die Produktion setzt ihre markante Mischung aus Glamour, Theatralik und nostalgischem Spektakel fort. Von Teese bleibt eine prägende Figur der zeitgenössischen Burlesque und hat aus einer Nischenkunst eine globale Erscheinung gemacht. Mit ihrer anstehenden Tournee wird sie ihre Vision einem neuen europäischen Publikum präsentieren. Die Tickets für die Frühjahrsauftritte sind bereits jetzt heiß begehrt.






