21 April 2026, 04:42

Drei neue Feuerwehrstationen stärken Brandschutz in Kasachstan

Feuerwache mit Feuerwehrauto davor, umgeben von Gebäuden, Fahrzeugen, Verkehrskegeln, Strommasten, Kabeln, Schildern, Bäumen und einem klaren Himmel.

Drei neue Feuerwehrstationen stärken Brandschutz in Kasachstan

In der Region Pawlodar in Kasachstan sind drei neue Feuerwehrstationen in Betrieb gegangen und stärken damit die Kapazitäten für die Notfallbewältigung. Zu den Einrichtungen gehören eine vollständig sanierte Wache im Dorf Atameken, ein modularer Stützpunkt im Sonnendorf sowie eine ländliche Feuerwehrstation in Ekibastus. Jede der Stationen ist Teil einer umfassenden Initiative zur Verbesserung des Brandschutzes in der gesamten Region.

Die Feuerwehrwache in Atameken wurde nach 40 Jahren grundlegend modernisiert und wiedereröffnet. Die moderne Anlage sichert nun mehrere umliegende Dörfer ab, in denen etwa 16.000 Menschen leben, und schützt zudem 23 wichtige Wirtschaftsobjekte. Für die Einsatzkräfte steht im Inneren ein neues Ausbildungszentrum mit Fitnessraum, Kletterwand, Übungsturm für Brandbekämpfung und Basketballplatz zur Verfügung.

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Unterdessen erhielt das Sonnendorf seinen ersten Feuerwehrstützpunkt – eine modulare Einheit, die im Einzugsgebiet des Irtysch-Flusses stationiert ist. Dieser Posten versorgt sowohl das Dorf als auch den ländlichen Bezirk Sarykamys mit rund 8.000 Einwohnern. Sonnendorf ist zudem Standort des Kraftwerks Ekibastus GRES-2, eines der größten Energieerzeuger Kasachstans. Die Station ist mit modernen Löschfahrzeugen, Unterstützungsequipment, Ruhezonen und einer Einsatzleitstelle ausgestattet.

Als dritte Neuerung wurde im ländlichen Raum von Ekibastus die 168. Wache "Aul Qutaruly" im Rahmen eines nationalen Sicherheitsprogramms eröffnet. Diese kleinere Einheit deckt drei Dörfer mit insgesamt etwa 900 Einwohnern ab. An der Eröffnung der neuen Anlagen nahm Schingis Arinow, kasachischer Minister für Notfallsituationen, persönlich teil.

Die drei Stationen erweitern den Brandschutz in der Region Pawlodar und decken nun städtische, industrielle und ländliche Gebiete ab. Die Aufrüstung umfasst moderne Ausrüstung, verbesserte Trainingsmöglichkeiten und eine flächendeckendere Absicherung für tausende Anwohner. Behörden bewerten die Projekte als wichtige Schritte zur Stärkung der regionalen Notfallvorsorge.

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