Dreyer blickt nervös auf die Rheinland-Pfalz-Wahl – doch die SPD hat klare Vorteile
Hannah RichterDreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Dreyer blickt nervös auf die Rheinland-Pfalz-Wahl – doch die SPD hat klare Vorteile
In Rheinland-Pfalz rückt die Landtagswahl näher, und die ehemalige Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat eingeräumt, dass es ihr deutlich mehr Nervosität bereitet, den Wahlkampf der SPD von außen zu verfolgen, als es je bei ihren eigenen Kandidaturen der Fall war. Dennoch ist sie überzeugt, dass ihre Partei unter dem aktuellen Vorsitzenden Alexander Schweitzer einen Sieg erringen kann.
Dreyer, die den Südwesten einst selbst regierte, beschrieb die Erfahrung, das Geschehen nun nur noch als Beobachterin mitzuerleben, als weitaus intensiver, als selbst aktiv im Wahlkampf zu stehen. Sie lobte Schweitzers Engagement und betonte, dass er in den Umfragen deutlich vor seinem CDU-Herausforderer Gordon Schnieder liege.
Die Aussichten der SPD wirken vielversprechend, während die CDU massiv an Boden verloren hat. In aktuellen Umfragen seit Sommer 2024 wird die Union nicht einmal mehr separat aufgeführt – ein drastischer Absturz im Vergleich zu früheren Wahlen. Dies folgt auf Schweitzers schwierige Amtszeit als Ministerpräsident nach einer vorherigen Wahlniederlage.
Seine persönlichen Beliebtheitswerte liegen weiterhin über denen Schnieders, was der SPD einen klaren Vorteil verschafft. Dreyers Optimismus speist sich aus diesem Vorsprung, auch wenn sie einräumt, dass das Warten auf die Ergebnisse eine ganz eigene Anspannung mit sich bringt – ganz anders, als selbst im Rennen zu sein.
Die SPD geht mit einem deutlichen Popularitätsvorsprung in die Wahl, während die CDU nach monatelangem Unterstützungsverlust einen schweren Stand hat. Dreyers Vertrauen in Schweitzers Kampagne deutet darauf hin, dass die Partei an ihre Machtbehauptung glaubt – doch das Endergebnis wird letztlich von der Wählerbeteiligung und letzten Stimmungsumschwüngen abhängen.






