28 April 2026, 09:16

Drogenboss-Vorwürfe gegen Sammy Uy: Millionenflüsse an die Familie Duterte

Außenansicht eines Mercury-Drug-Ladens in den Philippinen mit Gebäuden, Fahrzeugen, Fahrrädern, Fußgängern und städtischen Elementen wie Klimaanlagen und Strommasten.

Drogenboss-Vorwürfe gegen Sammy Uy: Millionenflüsse an die Familie Duterte

Die Philippinische Drogenvollzugsbehörde (PDEA) prüft derzeit Vorwürfe, die den Unternehmer Sammy Uy mit dem illegalen Drogenhandel in Verbindung bringen. Der ehemalige Senator Antonio Trillanes IV hat Uy als "Drogenboss" bezeichnet und behauptet, dieser habe Millionenbeträge an Mitglieder der Familie Duterte weitergeleitet. Den Angaben zufolge sollen Zahlungen in Höhe von über 181 Millionen Philippinische Peso (ca. 3 Millionen Euro) an fünf Personen geflossen sein, darunter der ehemalige Präsident Rodrigo Duterte.

Laut Trillanes tätigte Uy zwischen 2014 und 2022 mehrere Überweisungen an die Familie Duterte. Demnach erhielt der damalige Präsident Rodrigo Duterte einen Betrag von 15.656.692,14 Peso. Seine Tochter, Vizepräsidentin Sara Duterte, soll 22.322.538,22 Peso erhalten haben, während ihr Bruder, der Abgeordnete von Davao, Paolo Duterte, mit 38.814.437,39 Peso bedacht worden sein soll.

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Auch der Bürgermeister von Davao City, Sebastian Duterte, wird beschuldigt, 51.582.958,80 Peso erhalten zu haben. Ein weiterer Betrag von 53.276.860,55 Peso soll an Honeylet Avanceña, auch bekannt als Veronica Duterte, geflossen sein. Trillanes betonte, die Gesamtsumme belaufe sich auf 181.653.487,36 Peso.

Ein Sprecher der PDEA, Joseph Frederick Calulut, bestätigte, dass die Behörde die mutmaßliche Verstrickung Uys in den Drogenhandel untersucht. Er wies jedoch darauf hin, dass die Ermittlungen noch laufen und bisher keine Schlussfolgerungen gezogen wurden.

Ob die Vorwürfe gegen Uy substanzielle Beweise enthalten, wird sich erst nach Abschluss der PDEA-Untersuchungen zeigen. Bis dahin gelten die Behauptungen als unbewiesen, während die Behörde ihre Prüfung fortsetzt. Die Familie Duterte hat sich bisher nicht öffentlich zu den Vorwürfen Trillanes' geäußert.

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