23 March 2026, 06:35

DSA wirbt für Kubas Regime – während die Inselbevölkerung flieht und protestiert

Spanischer Propagandaplakat für die kubanische Revolution mit zwei Figuren, einer mit einem Gewehr, und Text, der "Camarada, Trabaja y Lucha por la Revolución" fordert.

DSA wirbt für Kubas Regime – während die Inselbevölkerung flieht und protestiert

Die Democratic Socialists of America (DSA) intensiviert ihre Unterstützung für die kubanische Regierung – trotz anhaltender Proteste und Massenauswanderung von der Insel. Während die Kubaner mit wirtschaftlichem Kollaps und politischer Unterdrückung kämpfen, macht die DSA weiterhin die US-Politik für die Probleme des Landes verantwortlich. Nun startet die Gruppe eine neue Kampagne, um die öffentliche Meinung in den USA zugunsten des kubanischen Regimes zu beeinflussen.

In den letzten Monaten hat die DSA ihre Bemühungen verstärkt, das sozialistische System Kubas zu bewerben. Eine Delegation von 20 Mitgliedern reiste im Rahmen der "Nuestra América-Karawane" nach Havanna, wo sie in Luxushotels übernachteten und in klimatisierten Bussen unterwegs waren. Die Reise sollte Solidarität mit der kubanischen Regierung demonstrieren – zu einer Zeit, in der die lokale Bevölkerung gegen Nahrungsmittelknappheit und autoritäre Herrschaft protestiert.

Die Organisation sammelt zudem über ihre Initiative "Venceremos" Spenden, die angeblich für medizinische Hilfsgüter nach Kuba fließen sollen. Das Fundraising wird vom DSA-Mitglied Bob Schwartz in Kooperation mit der Nichtregierungsorganisation Global Health Partners organisiert. Gleichzeitig helfen linke Influencer wie Hasan Piker und die Komikerin Kate Willett, die pro-kubanische Botschaften der DSA zu verbreiten.

Seit 2019 haben über eine halbe Million Kubaner die Flucht in die USA angetreten, wobei sie wirtschaftliche Not und Repression als Hauptgründe für ihre Abwanderung nennen. Trotz dieses Exodus plant die "DSA Cuba Solidarity Group", eine Tarnorganisation nach dem Vorbild der israelkritischen Gruppe "Jewish Voice for Peace" aufzubauen, um das Kuba-Bild in den USA umzudeuten. Die Strategie ist Teil der Bemühungen der DSA, sozialistische Ideale über Medienpräsenz zu fördern und ihren politischen Einfluss auszuweiten.

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Die Kampagne der DSA kommt zu einer Zeit, in der Kuba von sich verschärfenden Krisen heimgesucht wird. Während die Proteste zunehmen und Hunderttausende das Land verlassen, konzentriert sich die Gruppe darauf, die Schuld von der kubanischen Führung abzulenken. Ihre Spendenaktionen und Lobbyarbeit gehen derweil weiter – selbst als sich die Lage auf der Insel weiter verschlechtert.

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