17 April 2026, 04:33

Eileen Gu holt zwei weitere Medaillen – trotz Hass und Drohungen unaufhaltsam

Buch mit dem Titel 'Olympische Übersicht - Offizielle Veröffentlichung der Olympischen Bewegung' mit einer Stadtansicht auf dem Cover, das auf einer flachen Oberfläche liegt.

Eileen Gu holt zwei weitere Medaillen – trotz Hass und Drohungen unaufhaltsam

Eileen Gu holt zwei weitere Olympische Medaillen bei den Spielen in Mailand

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Die 22-jährige Spitzensportlerin, die in den USA geboren und aufgewachsen ist, steht seit Langem in der Kritik, weil sie sich entschieden hat, für China anzutreten statt für ihr Herkunftsland. Trotz der anhaltenden Vorwürfe zählt sie 2025 zu den erfolgreichsten und bestverdienenden Sportlerinnen der Welt.

Gu wurde in Kalifornien geboren und wuchs dort auf, entschied sich jedoch 2019, für China an den Start zu gehen. Diese Wahl löste eine Kontroverse aus – Kritiker warfen ihr vor, sich mit einem Rivalen der USA gemein zu machen. In China hingegen wird sie als "Schneepinzessin" gefeiert, und ihre doppelte Identität stößt auf keine Ablehnung.

Die Angriffe gegen sie haben mit der Zeit eine bedrohlichere Dimension angenommen. Gu berichtete von körperlichen Übergriffen, Todesdrohungen und sogar einem Raubüberfall in ihrem Wohnheim. Trotz dieser Belastungen setzt sie ihre außergewöhnliche Karriere fort.

Abseits der Pisten studiert Gu an der Elite-Universität Stanford Quantenphysik. Daneben arbeitet sie als Model bei der Agentur IMG Models und kooperiert mit Marken wie Red Bull, Porsche und IWC Schaffhausen. Im vergangenen Jahr verdiente sie über 23 Millionen Dollar – vor allem durch Werbeverträge –, was sie zur viertbestverdienenden Sportlerin der Welt macht.

Nun will Gu ihre Plattform nutzen, um andere chinesische Nachwuchsathletinnen im Wintersport vor ähnlichen Angriffen und Cybermobbing zu schützen, wie sie es selbst erlebt hat. Ihr jüngster Olympiatriumph in Mailand festigt ihren wachsenden Ruf als Ausnahmesportlerin.

Gus Erfolge beschränken sich nicht auf den Sport: Sie vereint akademische Exzellenz, Modelkarriere und lukrative Werbepartnerschaften. Während sie in China weiterhin als Ikone gefeiert wird, hält die Kritik aus anderen Teilen der Welt an. Mit zwei weiteren Medaillen in Mailand bricht sie weiterhin Barrieren – und meistert dabei die Herausforderungen ihrer öffentlichen Identität.

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