17 April 2026, 06:40

Einkommensteuergesetz 2025: Diese Änderungen müssen Steuerzahler jetzt kennen

Schwarz-weißes Foto eines Steuerformulars mit Text- und numerischen Einträgen.

Einkommensteuergesetz 2025: Diese Änderungen müssen Steuerzahler jetzt kennen

Das Einkommensteuergesetz 2025 löst offiziell die veraltete Fassung von 1961 ab und bringt für Steuerzahler wesentliche Änderungen mit sich. Zwar bleiben die Steuersätze unverändert, doch durch angepasste Freibeträge und vereinfachte Verfahren soll das System nutzerfreundlicher werden. Das neue Gesetz sieht zudem Anpassungen für Händler vor und strafft die Steuerdokumentation.

Die überarbeitete Fassung reduziert die Anzahl der Paragrafen von über 800 auf 536 und erleichtert so die Einhaltung der Vorschriften. Eine zentrale Neuerung ist die Abschaffung des Konzepts des "Bewertungsjahres" – stattdessen gilt nun ein einheitliches "Steuerjahr" für alle Steuererklärungen.

Für Arbeitnehmer wurden die Unterkunftszuschüsse deutlich erhöht: von bisher 300 Rupien auf nun 9.000 Rupien pro Monat und Kind. Auch die Bildungszuschüsse stiegen von 100 auf 3.000 Rupien monatlich pro Kind. Die Steuerermäßigung nach Paragraf 87A bleibt bestehen – damit entfällt die Steuerpflicht für Einkommen bis zu 12 Lakhs Rupien, mit einem Höchstbetrag von 60.000 Rupien.

Das neue Steuerregime bleibt die Standardoption und bietet niedrigere Sätze bei weniger Abzugsmöglichkeiten. Steuerzahler können jedoch weiterhin das alte System wählen. Zudem wurden die Grenzen für zinslose Darlehen deutlich angehoben – von 20.000 auf 200.000 Rupien.

Für Händler steigt die Börsenumsatzsteuer (Securities Transaction Tax, STT) auf Prämien für Optionen und Termingeschäfte, was besonders aktive Trader belastet. Zudem wurden die Formulare umgestellt: Aus Form 16 wird Form 130, aus Form 16A wird Form 131, und Form 26AS wurde durch Form 168 ersetzt.

Fazit: Das Einkommensteuergesetz 2025 behält die bestehenden Steuersätze bei, führt aber höhere Freibeträge und eine schlankere Struktur ein. Während Händler durch die erhöhte Börsenumsatzsteuer höhere Kosten tragen, profitieren Arbeitnehmer von erweiterten Abzügen. Die Umstellung auf ein einheitliches Steuerjahr und die aktualisierten Formulare sollen den Prozess für alle Steuerzahler transparenter und einfacher gestalten.

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