Eiskunstlauf-WM in Prag: Malinin, Sakamoto und Cizeron krönen spektakuläre Saison
Hannah RichterEiskunstlauf-WM in Prag: Malinin, Sakamoto und Cizeron krönen spektakuläre Saison
Die Eishockey-Weltmeisterschaften in Prag sind zu Ende gegangen – und setzen damit einen spannenden Schlusspunkt unter die Olympische Saison. Das Turnier entfachte nach den Winterspielen erneut die Begeisterung für den Spitzeneiskunstlauf und bot in allen Disziplinen herausragende Leistungen.
Der US-Amerikaner Ilia Malinin dominierte das Herren-Einzel und sicherte sich seinen dritten WM-Titel. Zwar überbot er im Kurzprogramm seinen eigenen Rekord, entschied sich im Kürprogramm jedoch für eine vorsichtigere Herangehensweise, um den Sieg abzusichern. Trotz der Zurückhaltung blieb seine Kür technisch die anspruchsvollste des Wettbewerbs.
Das Herren-Turnier in Prag wurde für viele Läufer zu einem Moment der Rehabilitierung. Ihre starken Auftritte standen in krassem Gegensatz zu den Schwierigkeiten, die noch bei der Olympischen Kür zu beobachten waren. Der Japaner Yuma Kagiyama lieferte die beste Leistung seiner Karriere ab, erreichte über 210 Punkte und stieg damit in den exklusiven Kreis der Weltklasse-Läufer auf.
Im Damen-Einzel holte sich die Japanerin Kaori Sakamoto ihren vierten und letzten WM-Titel. Unter den frischgebackenen Olympischen Goldmedaillengewinnern traten in Prag nur ein Paar an: die Eistänzer Laurence Fournier Beaudry und Guillaume Cizeron. Cizerons makellose Darstellung brachte ihm Höchstnoten ein – und damit die Goldmedaille.
Die Weltmeisterschaften in Prag präsentierten einige der besten Leistungen der Saison. Malinin, Sakamoto und Cizeron setzten mit rekordverdächtigen und karriereprägenden Auftritten Maßstäbe. Das Turnier bestätigte Prag als würdigen Abschluss des Olympischen Jahres.






